Es ist einer dieser Februartage auf der Schwäbischen Alb. Du stehst morgens am Fenster, der Regen prasselt gegen die Scheibe, und die Albhochfläche verschwindet hinter einem dichten Vorhang aus grauen Wolken. Kein Wanderwetter, kein Burgenwetter, nicht mal ein Spaziergang-zum-Bäcker-Wetter. Und dann denkst du: War’s das jetzt mit dem Ausflug? Ich sag dir: Auf keinen Fall! Denn bei meinem letzten Regentag im Februar bin ich losgezogen – und habe Orte auf der Schwäbischen Alb entdeckt, die mich so begeistert haben, dass ich fast froh über das schlechte Wetter war. Vom dampfenden Thermalwasser aus 770 Metern Tiefe über 180 Millionen Jahre alte Fossilien bis hin zu handgemachten Albprodukten in historischen Kasernen. Was ich an diesem grauen Tag alles erlebt habe, das erzähle ich dir jetzt. Schnapp dir eine Tasse Tee – und lass dich inspirieren.

Die AlbThermen Bad Urach – hier vergisst du bei 38 Grad warmem Thermalwasser jeden Regentag da draußen
Inhaltsverzeichnis
- AlbThermen Bad Urach: Wellness aus der Tiefe der Alb
- urmu Blaubeuren: 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte erleben
- Urwelt-Museum Hauff Holzmaden: Jurassic Park auf Schwäbisch
- Albgut Münsingen: Manufakturen, Genuss und Geschichte
- Uracher Wasserfall: Naturschauspiel im Regen
- Blautopf Blaubeuren: Die geheimnisvolle blaue Quelle
- Kunstmuseum Albstadt: Weltklasse-Kunst auf der Alb
- Noch mehr Regentag-Ideen auf der Schwäbischen Alb
- Häufige Fragen: Schwäbische Alb bei Regen
- Was kann man bei Regen auf der Schwäbischen Alb machen?
- Sind die Höhlen auf der Schwäbischen Alb im Februar geöffnet?
- Was kostet der Eintritt in die AlbThermen Bad Urach?
- Kann man den Blautopf in Blaubeuren aktuell besuchen?
- Welche Museen auf der Schwäbischen Alb haben im Februar geöffnet?
- Lohnt sich der Uracher Wasserfall bei Regen?
- Fakten und Besuchertipps
AlbThermen Bad Urach: Wellness aus der Tiefe der Alb
Wenn es draußen grau und nass ist, gibt es für mich keinen besseren Ort als die AlbThermen in Bad Urach. Stell dir vor: Du gleitest in türkisblaues Thermalwasser, das seit Jahrtausenden aus 770 Metern Tiefe an die Oberfläche drängt. Die natürliche Quelltemperatur von 61 Grad Celsius wird auf angenehme 33 bis 38 Grad temperiert – perfekt, um bei Schmuddelwetter neue Energie zu tanken. Was viele nicht wissen: Dieses Thermalwasser wurde erst 1969 entdeckt, als mutige Bürger aus dem Ermstal eine Bohrgesellschaft gründeten und tatsächlich auf flüssiges Gold stießen. Täglich sprudeln hier eine Million Liter mineralhaltiges Wasser empor.
Sechs verschiedene Becken warten auf dich – vom heißen Solebecken bis zum Strömungskanal. Mein persönliches Highlight ist aber die 3.000 Quadratmeter große Saunawelt. Sieben Saunen bieten dir alles von der 90 Grad heißen finnischen Sauna „Das Nestle“ bis zum sanften Dampfbad in der „Falkensteiner Höhle“ bei 48 Grad. Nach dem Schwitzen kühlst du dich in der Eisgrotte oder unter den Eisnebelduschen ab. Das Thermalwasser ist besonders reich an Calcium, Natrium und Magnesium und soll wohltuend bei Rheuma- und Kreislaufbeschwerden wirken. Im angeschlossenen Massage-Center empfehle ich dir die Kräuterstempel-Massage – ein Erlebnis für alle Sinne. Wenn du den Tag verlängern willst, kombiniere den Thermenbesuch mit einem Bummel durch die wunderschöne historische Altstadt von Bad Urach mit ihrem malerischen Marktplatz.
Restaurant-Tipp: Restaurant Graf Eberhard
Direkt neben den AlbThermen liegt das Restaurant Graf Eberhard im gleichnamigen Hotel. Hier bekommst du hervorragende schwäbische Küche – besonders die Maultaschen und der Zwiebelrostbraten sind legendär. Das Besondere: Über den Bademantelgang kannst du vom Hotel direkt in die Therme spazieren, ohne auch nur einen Fuß vor die Tür setzen zu müssen.
(hotel-graf-eberhard.de) (Bei den Thermen 4, 72574 Bad Urach)
urmu Blaubeuren: 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte erleben
Ein Regentag ist wie gemacht für eine Zeitreise – und zwar eine, die dich 40.000 Jahre zurück in die Eiszeit katapultiert. Das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (urmu) beherbergt einige der ältesten Kunstwerke der Menschheit. Allen voran die berühmte Venus vom Hohle Fels, eine winzige Figur aus Mammut-Elfenbein, die als älteste Darstellung eines menschlichen Körpers überhaupt gilt. Seit 2017 gehören die eiszeitlichen Höhlen der Schwäbischen Alb zum UNESCO-Welterbe – und das urmu ist der perfekte Ort, um diese sensationellen Funde hautnah zu erleben.
Neben der Venus findest du hier die ältesten Musikinstrumente der Welt – Flöten aus Vogelknochen und Mammut-Elfenbein, die beweisen, dass unsere Vorfahren schon vor Zehntausenden von Jahren musizierten. Eine Steinzeitwerkstatt lädt zum Mitmachen ein, was besonders für Familien mit Kindern spannend ist. Bei meinem letzten Besuch war ich überrascht, wie modern und interaktiv das Museum gestaltet ist – weit entfernt von verstaubten Vitrinen. Im Winter (November bis März) hat das urmu dienstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet Stand 2025 für Erwachsene 7 Euro, ermäßigt 5 Euro und für Kinder von 7 bis 17 Jahren 3 Euro. Nach dem Museumsbesuch empfehle ich dir unbedingt einen Spaziergang durch die Altstadtrunde Blaubeuren – selbst im Regen ist „Klein-Venedig“ mit seinen Fachwerkhäusern an der Ach wunderschön.

Ausflugsziele & Ausflüge
Hier findest Du die meiner Meinung nach schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. An allen Orten bin ich selber mehrfach gewesen. Die Schwäbische Alb bietet einige Sehenswürdigkeiten, die Du unbedingt entdecken solltest. Wir sehen uns – auf der wunderschönen Schwäbischen Alb.
Urwelt-Museum Hauff Holzmaden: Jurassic Park auf Schwäbisch
180 Millionen Jahre – so alt sind die Fossilien, die dich im Urwelt-Museum Hauff in Holzmaden erwarten. Dieses Museum ist ein echtes Juwel und wird seit 1866 von der Familie Hauff in mittlerweile vierter Generation geführt. Auf über 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche tauchst du ein in eine Welt, als die Schwäbische Alb noch der Boden eines tropischen Meeres war. Das absolute Highlight: Die weltweit größte Seelilienkolonie – eine 18 mal 6 Meter große Platte, die bei der Bergung in einem Stück gehoben wurde. Ein Meisterwerk der Fossilpräparation, das seinesgleichen sucht.

Faszinierende 180 Millionen Jahre alte Fossilien im Urwelt-Museum Hauff – ein Muss für Familien und Dinosaurier-Fans
Besonders beeindruckend fand ich bei meinem Besuch den Ichthyosaurier mit sichtbaren Embryonen im Bauch – ein Fund, der weltweit für Aufsehen sorgte und Einblicke in das Fortpflanzungsverhalten dieser Meeresreptilien gibt. Für Familien ist das Museum perfekt: Kinder können hier echte Versteinerungen anfassen und verstehen, wie das Leben vor Hunderten Millionen Jahren aussah. Wichtig für den Februar: Von Januar bis Februar hat das Museum nur freitags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet! Erwachsene zahlen 8 Euro, Kinder ab 6 Jahren 5 Euro und ab 3 Jahren 3 Euro (Stand 2025). Direkt gegenüber liegt übrigens der Urweltsteinbruch, wo du im Sommer selbst auf Fossiliensuche gehen kannst. Im Februar ist der Steinbruch allerdings geschlossen – ein Grund mehr, das Museum ausgiebig zu genießen.
Restaurant-Tipp: Gasthaus Zum Brühl
Nur wenige Gehminuten vom Urwelt-Museum entfernt serviert das Gasthaus Zum Brühl in Holzmaden ehrliche schwäbische Hausmannskost. Besonders empfehlenswert sind die Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle – ein Klassiker, der auf der Alb einfach am besten schmeckt.
(Kirchheimer Str. 15, 73271 Holzmaden)
Albgut Münsingen: Manufakturen, Genuss und Geschichte
72 Hektar, 140 historische Gebäude, eine bewegte Militärgeschichte und heute ein pulsierender Ort voller Kreativität und Genuss – das ist das Albgut Münsingen, auch bekannt als „Altes Lager“. Von 1895 bis 2005 war hier ein Truppenübungsplatz, der nach der Stilllegung in eines der spannendsten Kulturprojekte der Schwäbischen Alb verwandelt wurde. Was mich bei meinem Besuch besonders fasziniert hat: In den historischen Kasernengebäuden haben sich Manufakturen angesiedelt, die schwäbische Handwerkskunst auf höchstem Niveau zeigen.

Das Albgut Münsingen vereint schwäbische Manufakturkunst und Geschichte in historischen Kasernengebäuden
Schau der Alb-Ölmühle beim Pressen von feinstem Walnussöl zu, bestaune in der Tress Nudel-Manufaktur die Herstellung handgemachter Albdinkel-Nudeln, oder lass dich bei Ausemländle vom legendären „Albsamico“ überraschen – einem regionalen Balsamico-Essig, der absolut fantastisch schmeckt. Im Lagerhaus Genussmanufaktur werden Kaffee und Schokolade direkt vor Ort veredelt, und HAHNs Destillate brennt exquisite Edelbrände aus Albfrüchten. Für den süßen Gaumen empfehle ich dir Emmas Springerle – die traditionellen schwäbischen Anisgebäcke sind ein Traum. Der Eintritt auf das Gelände ist frei! Die Manufakturen sind mittwochs und donnerstags von 13 bis 17 Uhr und freitags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet (montags und dienstags geschlossen). Zum Mittagessen kannst du direkt vor Ort in die Pastaria „Alb Dente“ einkehren, die sich ganz den Tress-Nudeln verschrieben hat. Wer in der Gegend übernachten möchte, dem sei der nahegelegene Winterwanderweg nach Gruorn für einen trockenen Tag empfohlen.
Uracher Wasserfall: Naturschauspiel im Regen
Jetzt denkst du vielleicht: Raus in den Regen? Ja, genau das! Denn den Uracher Wasserfall solltest du gerade bei Regen besuchen. Was viele nicht wissen: Normalerweise fließen hier 70 bis 100 Liter pro Sekunde über die 37 Meter hohe Kalktuff-Kante. Nach starken Regenfällen aber donnern bis zu 420 Liter in der Sekunde in die Tiefe – ein Naturschauspiel, das dich garantiert sprachlos macht. Der Dichter Eduard Mörike besuchte diesen Wasserfall bereits im 19. Jahrhundert und beschrieb in seinem Gedicht „Besuch in Urach“ die überwältigende Kraft des Wassers.

Nach starken Regenfällen zeigt sich der Uracher Wasserfall von seiner beeindruckendsten Seite – mein Geheimtipp für Regentage!
Der Weg vom Wanderparkplatz P23 bis zum Wasserfall ist etwa 2 Kilometer lang und auch bei Nässe gut zu bewältigen – feste Schuhe und eine Regenjacke solltest du aber unbedingt dabeihaben. Die Steintreppen am Wasserfall können bei Regen rutschig sein, also Vorsicht! Der Wasserfallsteig, 2016 zu Deutschlands schönstem Wanderweg gewählt, ist im Februar zwar komplett begehbar, aber die volle Runde von 10 Kilometern würde ich bei Dauerregen nicht empfehlen. Stattdessen: Direkt zum Wasserfall und zurück – und dann ab in die AlbThermen zum Aufwärmen. Übrigens: Vergiss nicht den Gütersteiner Wasserfall ganz in der Nähe – mein persönlicher Geheimtipp, der bei Regen ebenfalls spektakulär ist.

Wanderungen
Hier findest Du meine Wanderungen auf der schwäbischen Alb mit genauer Streckenbeschreibung, Fotos und teilweise auch Videos. Natürlich auch eine Karte der Anfahrt.
Blautopf Blaubeuren: Die geheimnisvolle blaue Quelle
Der Blautopf in Blaubeuren ist eines der faszinierendsten Naturwunder der Schwäbischen Alb – und auch im Regen absolut sehenswert. Deutschlands zweitgrößte Karstquelle liegt 22 Meter tief und schüttet durchschnittlich 2.300 Liter Wasser pro Sekunde – in Spitzenzeiten sogar über 32.000 Liter!
Das Wasser schimmert in den unglaublichsten Blau- und Türkistönen, weil das Licht in der Tiefe so gefiltert wird, dass nur die blauen Wellenlängen zurückstrahlen. Bei Regenwetter wirkt die Quelle oft besonders geheimnisvoll, wenn leichter Nebel über der Oberfläche liegt.
Um den Blautopf rankt sich die berühmte Sage der Schönen Lau, die Eduard Mörike in seinem „Stuttgarter Hutzelmännlein“ verewigte: Die Wasserfrau, Gattin des Schwarzmeerkönigs, wurde in den Blautopf verbannt, weil sie keine lebenden Kinder gebären konnte – und erst dank der herzlichen Blaubeurer fand sie ihr Lachen wieder.

Unter der Quelle erstreckt sich ein gewaltiges Höhlensystem, die Blautopfhöhle, von der Taucher bisher über 11 Kilometer erkundet haben – mit dem beeindruckenden „Mörikedom“, einer Halle von 25 mal 30 mal 125 Metern. Aktuell wird das Areal rund um den Blautopf saniert, du kannst die Quelle aber weiterhin besuchen. Plane anschließend unbedingt noch die Altstadtrunde durch „Klein-Venedig“ ein, schlendere durch den Klosterhof des Benediktinerklosters mit dem berühmten Hochaltar aus dem Jahr 1493, und kehr im Café am Blautopf ein. Zusammen mit dem urmu hast du so einen perfekten Regentag in Blaubeuren.
Das leuchtende Türkisblau des Blautopf ist bei jedem Wetter faszinierend – kein Wunder, dass die Schöne Lau hier ihr Zuhause hatte
Kunstmuseum Albstadt: Weltklasse-Kunst auf der Alb
Ein echter Geheimtipp für Kulturfans ist das Kunstmuseum Albstadt. Mit rund 25.000 Werken auf Papier gehört es zu den bedeutendsten kommunalen Sammlungen in ganz Baden-Württemberg. Der Star der Sammlung: Rund 450 Werke von Otto Dix – der weltweit größte Bestand an Arbeiten auf Papier dieses expressionistischen Ausnahmekünstlers. Dix, bekannt für seine schonungslosen Darstellungen des Ersten Weltkriegs und der Weimarer Gesellschaft, wird hier mit einer Tiefe und Breite gezeigt, die du in kaum einem anderen Museum findest. Aktuell läuft die zweiteilige Ausstellung „Otto Dix – Alpha Omega“ mit dem kompletten Bestand – verlängert bis Februar 2026. Im „Jungen Kunstraum“, dem einzigen Kinder- und Jugendmuseum im Zollernalbkreis, werden auch die Kleinsten spielerisch an Kunst herangeführt. Das Museum hat dienstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. (Kirchengraben 11, 72458 Albstadt-Ebingen)
Noch mehr Regentag-Ideen auf der Schwäbischen Alb
Falls du noch nicht genug hast, hier kommen weitere Tipps für regnerische Tage: In der Kletterhalle Reutlingen (Rommelsbacher Str. 65) kannst du dich beim Bouldern und Klettern auspowern – perfekt, wenn du Energie loswerden musst. Für Rätselfüchse gibt es den Escape Room in Reutlingen (Burkhardt-Weber-Str. 69/2), der für Gruppen und Familien gleichermaßen spannend ist. Und wer es klassisch mag: Beim Bowling in Metzingen (Auchtertstraße 7-9) lässt sich ein verregneter Nachmittag wunderbar verbringen. Im Winterwunderland Schwäbische Alb findest du übrigens noch viele weitere Tipps für die kalte Jahreszeit. Und wenn du auf der Suche nach den absoluten Top 10 Sehenswürdigkeiten der Region bist, schau unbedingt auf meiner Übersichtsseite vorbei.
Wichtig im Februar:
Alle Schauhöhlen der Schwäbischen Alb (Bärenhöhle, Nebelhöhle, Laichinger Tiefenhöhle etc.) sind im Februar geschlossen – Winterpause ist typischerweise von November bis März/April.
Unterkünfte
Hier findest Du die besten Hotels und Ferienwohnungen auf der Schwäbischen Alb. Ob du zum Shoppen nach Metzingen kommst, oder die schönsten Wanderungen und Ausflugsziele hier erleben willst. Hier findest du die optimale Unterkunft.
Häufige Fragen: Schwäbische Alb bei Regen
Was kann man bei Regen auf der Schwäbischen Alb machen?
Die Schwäbische Alb bietet zahlreiche Indoor-Aktivitäten: Die AlbThermen Bad Urach, Museen wie das urmu Blaubeuren oder das Urwelt-Museum Hauff, das Kunstmuseum Albstadt, Manufakturen im Albgut Münsingen, Kletterhallen, Escape Rooms und vieles mehr. Selbst draußen lohnen sich Ausflüge zum Uracher Wasserfall, der bei Regen besonders beeindruckend ist.
Sind die Höhlen auf der Schwäbischen Alb im Februar geöffnet?
Nein, alle Schauhöhlen der Schwäbischen Alb – darunter die Bärenhöhle, Nebelhöhle und Laichinger Tiefenhöhle – haben von November bis März bzw. April Winterpause. Im Februar ist keine Höhle zugänglich.
Was kostet der Eintritt in die AlbThermen Bad Urach?
Die Eintrittspreise für die AlbThermen variieren je nach Bereich und Aufenthaltsdauer. Ein Tagesticket für den Thermenbereich liegt bei circa 18 bis 25 Euro, die Saunawelt kostet etwas mehr. Aktuelle Preise findest du auf der offiziellen Webseite der AlbThermen.
Kann man den Blautopf in Blaubeuren aktuell besuchen?
Ja, der Blautopf ist weiterhin zugänglich. Rund um die Quelle finden derzeit Sanierungsarbeiten statt, aber du kannst das faszinierende türkisblaue Wasser trotzdem bewundern. Kombiniere den Besuch am besten mit der Altstadtrunde und dem urmu.
Welche Museen auf der Schwäbischen Alb haben im Februar geöffnet?
Das urmu Blaubeuren hat im Winter Di-Sa 14-17 Uhr und So 10-17 Uhr geöffnet. Das Urwelt-Museum Hauff ist im Februar nur Fr-So 9-17 Uhr zugänglich. Das Kunstmuseum Albstadt öffnet ganzjährig Di-Sa 14-17 Uhr und So 11-17 Uhr.
Lohnt sich der Uracher Wasserfall bei Regen?
Unbedingt! Gerade nach starken Regenfällen ist der Uracher Wasserfall am beeindruckendsten, da dann bis zu 420 Liter pro Sekunde über die 37 Meter hohe Kante stürzen. Festes Schuhwerk und Regenjacke sind aber Pflicht.
Fakten und Besuchertipps
| AlbThermen Bad Urach | Bei den Thermen 4, 72574 Bad Urach – Täglich geöffnet, Preise ab ca. 18 € (Therme), Saunawelt extra www.albthermen.de · Google Maps |
| urmu Blaubeuren | Kirchplatz 10, 89143 Blaubeuren – Winter: Di-Sa 14-17 Uhr, So 10-17 Uhr – Eintritt: 7 € / 5 € / 3 € www.urmu.de · Google Maps |
| Urwelt-Museum Hauff | Aichelberger Str. 90, 73271 Holzmaden – Jan/Feb: Fr-So 9-17 Uhr – Eintritt: 8 € / 5 € / 3 € www.urweltmuseum.de · Google Maps |
| Albgut Münsingen | Altes Lager 1, 72525 Münsingen – Mi-Do 13-17 Uhr, Fr-So 11-17 Uhr – Eintritt frei www.albgut.com · Google Maps |
| Uracher Wasserfall | Parkplatz P23, Seeburger Straße, 72574 Bad Urach – Ganzjährig frei zugänglich, kostenfrei Mehr Infos · Google Maps |
| Blautopf Blaubeuren | Blautopfweg, 89143 Blaubeuren – Ganzjährig frei zugänglich, kostenfrei (Sanierungsarbeiten am Areal) Mehr Infos · Google Maps |
| Kunstmuseum Albstadt | Kirchengraben 11, 72458 Albstadt – Di-Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr www.kunstmuseumalbstadt.de · Google Maps |
| Beste Besuchszeit | Unter der Woche ist es an allen Orten deutlich ruhiger. Samstagvormittag bietet oft die beste Kombination aus Erreichbarkeit und moderatem Besucherandrang. |
| Anfahrt & Parken | A8 Ausfahrt Mühlhausen/Stuttgart-Degerloch, dann B28 Richtung Reutlingen/Bad Urach. Alle Orte gut mit dem PKW erreichbar. Kostenlose Parkplätze an den meisten Ausflugszielen vorhanden. |
| Insider-Tipp | Kombiniere AlbThermen + Uracher Wasserfall an einem Tag: Erst zum Wasserfall (am besten morgens bei Regen), dann zum Aufwärmen in die Therme – ein perfekter Regentag auf der Alb! |
| Hunde erlaubt | Am Uracher Wasserfall und am Blautopf-Areal ja (angeleint). In Museen und Thermen nein. Im Albgut Münsingen auf dem Außengelände ja. |
Wie du siehst, ist ein Regentag auf der Schwäbischen Alb kein Grund zum Trübsal blasen – ganz im Gegenteil. Ob du im warmen Thermalwasser entspannst, durch 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte reist oder schwäbische Manufakturkunst erlebst: Die Alb hat für jede Wetterlage das perfekte Programm. Also schnapp dir deine Regenjacke und los geht’s – die Schwäbische Alb wartet auf dich!






