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Kloster Lorch: Hauskloster der Staufer – Ausflugsziele Schwäbische Alb

Das Kloster Lorch liegt im wunderschönen Remstal und thront schon bei der Anfahrt weit oben auf einem Bergrücken. Im späten Mittelalter hatte das ehemalige Benediktiner-Kloster seine Blütezeit. Denn das Kloster Lorch ist heute eine der am besten erhaltenen Staufer-Gedenkstätten.

Kloster Lorch
Das Kloster Lorch: Hauskloster der Staufer

Das sagenumwobene Geschlecht mittelalterlicher Kaiser, Könige und Herzöge baute im Stammland der Staufer, zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd, die ersten Burgen und Klöster. Das Kloster Lorch war im Mittelalter Hauskloster und Grablege für die mächtigen Herrscher der Staufer.

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Als ich die kurvenreiche Straße zum Kloster Lorch hinauffahre, kann ich nicht anders, als seine Schönheit zu bewundern. Hoch oben auf einem Hügel gelegen, erinnert das Kloster an vergangene Zeiten. In seiner Blütezeit war das Benediktinerkloster eines der wohlhabendsten in ganz Europa. Und auch heute noch ist es eines der am besten erhaltenen Beispiele staufischer Architektur.

Es ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stätten in ganz Deutschland und eine wahre Fundgrube der Geschichte. Die Staufer waren eine der mächtigsten Dynastien in der europäischen Geschichte und dieses Kloster war einst ihre Krönung. Es ist erstaunlich, wie viel sich seither verändert hat! Aber selbst jetzt, nach all den Jahren, hat das Kloster seine Majestät und Schönheit bewahrt.

Im Klosterhof

Deshalb fanden hier mehrere berühmte Mitglieder der Familie ihre letzte Ruhestätte. Im Kloster sollten Besucher die Greifvogel-Flugschau der Stauferfalknerei nicht verpassen. Es sind Kombi-Tickets für das Kloster und die Flugschau erhältlich.

Im Kloster Lorch ist eine Falknerei , die eine Greifvogel-Flugschau für Besucher veranstaltet

Der Limes bei Lorch – UNESCO Welterbe

Limes Kloster Lorch
Limes bei Lorch – UNESCO Welterbe

Der Deutsche Limes findet vor dem Kloster Lorch, mit einem perfekt erhaltenen Wachturm aus Holz, seinen Weg in die Zukunft. Einst erstreckte sich der Limes über eine Gesamtlänge von 550 km vom Rhein nördlich von Koblenz bis an die Donau westlich von Regensburg. Erbaut wurde der Limes zwischen 100 und 200 n. Chr. durch die Römer. Der Limes diente der militärischen Absicherung der Grenzen des römischen Reiches von den germanischen Siedlungsgebieten.

Über den „Limes“ – römische Grenzbefestigung gegen die germanischen Stämme

Die römische Grenzbefestigung diente auch für die Abwehr gegen die germanischen Stämme

Der „Limes“ sind die Überreste einer römischen Grenzbefestigung, die sich einst von der Nordsee bis zur Donau erstreckte. In Deutschland verlief er etwa 550 Kilometer entlang des Rheins. Der Abschnitt bei Lorch ist einer der am besten erhaltenen Teile des Limes und gehört seit 2005 zum UNESCO-Welterbe.

Der Limes wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. gebaut, um das Römische Reich vor germanischen Stämmen zu schützen. Er bestand aus einer Mauer, einem Graben und einer Palisade. Die Mauer wurde aus Stein und Ziegeln gebaut und war bis zu vier Meter hoch. Der Graben war etwa drei Meter tief. Die Palisade war ein Holzzaun, der etwa fünf Meter hoch war.

Der Limes bei Lorch ist besonders gut erhalten, weil er nach dem Abzug der Römer im 4. Jahrhundert nach Christus nie wieder aufgebaut wurde. Heute kann man noch die Überreste der Mauer, des Grabens und der Palisade sehen. Auf dem Gelände befinden sich außerdem ein römischer Wachturm und ein Museum.

Wer sich für die Geschichte des „Limes“ interessiert, kann im Limesmuseum in Aalen (zur Webseite) mehr darüber erfahren. Mein persönlicher Tipp ist ein Ausflug zum Limestor in Dalkingen. In Dalkingen steht ein einzigartiger Zeitzeuge unter einer beeindruckenden Glasfassade. Das Limestor.

Fakten und Anfahrt

  • Adresse: Klosterstraße 2, 73547 Lorch
  • Anfahrt: Parkplatz direkt vor dem Kloster
  • Öffnungszeiten: siehe Webseite
  • Eintritt: Ab 6 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder. Mit Führung 9 Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder. Kombikarten mit Stauferfalknerei erhältlich.
  • Familientarif 15 Euro / 22,50 Euro (Ohne / Mit Führung). (Stand 2021)
  • Anforderungen: Keine
  • Tipp: Die Greifvogel-Flugschau der Stauferfalknerei besuchen

Alexander

Hallo, ich bin Alexander und bin der Betreiber dieses Blogs. Die Liebe zur Schwäbischen Alb habe ich schon in jungen Jahren entdeckt. Die unberührte, raue Natur der Alb hat mich schon immer in den Bann gezogen. Besuche mit mir die schönsten Orte auf der Schwäbischen Alb. Denn die Natur macht glücklich.

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