
Das Albgut – Altes Lager in Münsingen ist einer dieser Orte, bei denen du beim ersten Besuch nicht fassen kannst, was hier entstanden ist. Als ich das letzte Mal über die breite Allee zwischen den roten Backsteingebäuden schlenderte, wehte mir der Duft von frisch geröstetem Kaffee aus der Genussmanufaktur entgegen, während aus der Nudel-Manufaktur nebenan das rhythmische Rattern der Spätzle-Maschine zu hören war. Wo bis 2005 noch Soldaten marschierten, stehen heute Kaffeeröster, Ölmüller und Chocolatiers in ihren gläsernen Werkstätten und lassen dich beim Handwerk zusehen. 72 Hektar, rund 140 denkmalgeschützte Gebäude aus der Kaiserzeit und eine Geschichte, die dich staunen lässt – das alles mitten im Herzen des UNESCO-Biosphärenreservats Schwäbische Alb. Was aus diesem Ort geworden ist und warum er zu den schönsten Ausflugszielen auf der Schwäbischen Alb gehört, erzähle ich dir jetzt.

Das imposante Hauptgebäude des Albgut mit seinem markanten Uhrenturm – bei meinem letzten Besuch leuchtete das rote Backsteinmauerwerk besonders schön in der Nachmittagssonne
Inhaltsverzeichnis
- 110 Jahre Militärgeschichte: Vom Kanonenschuss zum Kaffeeduft
- Franz Tress: Der Nudelfabrikant mit der großen Vision
- Die gläsernen Manufakturen: Hier schaust du Handwerkern über die Schulter
- Genuss pur: Café-Kultur und schwäbische Küche im Albgut
- Architektur zum Staunen: Backsteinkunst aus der Kaiserzeit
- UNESCO-Biosphärenreservat: Natur pur direkt vor der Tür
- Events: Von Sternenweihnacht bis zur Messe schön&gut
- Übernachten im Albgut: Schlafen in der ehemaligen Kaserne
- Restaurant-Tipp: Gestütsgasthof Offenhausen
- Häufige Fragen zum Albgut – Altes Lager Münsingen
- Wie komme ich zum Albgut auf der Schwäbischen Alb?
- Was kostet der Eintritt ins Albgut Münsingen?
- Wann haben die Manufakturen im Albgut geöffnet?
- Ist das Albgut für Familien mit Kindern geeignet?
- Wo kann ich am Albgut parken?
- Kann man das Albgut auch bei Regen besuchen?
- Darf ich meinen Hund mit ins Albgut nehmen?
- Fakten und Besuchertipps: Albgut – Altes Lager Münsingen
110 Jahre Militärgeschichte: Vom Kanonenschuss zum Kaffeeduft
Die Geschichte des Alten Lagers beginnt am 3. August 1895, als König Wilhelm II. von Württemberg die Enteignung von Grundstücken auf dem Münsinger Hardt für einen Gefechtsschießplatz anordnete. Der Reichstag bewilligte damals stolze 5 Millionen Reichsmark für das zunächst 3.700 Hektar große Übungsgelände des XIII. Königlich Württembergischen Armeekorps. Am 24. Oktober 1895 fiel hier der erste scharfe Schuss. Was viele nicht wissen: Der Architekt Karl Heinrich Maerklin entwarf zwischen 1896 und 1898 ein erstaunlich durchdachtes Barackenlager aus rotem Backstein – jene Gebäude, die du heute noch fast unverändert bestaunen kannst. Jährlich trainierten bis zu 40.000 Soldaten auf der Schwäbischen Alb.

Die historischen Backsteinbaracken mit ihren typischen Fensterläden – seit über 125 Jahren nahezu unverändert erhalten und heute ein Kulturdenkmal von landesweiter Bedeutung
Im Ersten Weltkrieg entstand zusätzlich ein Kriegsgefangenenlager, im Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände auf 6.700 Hektar verdoppelt. Die Bewohner des Dorfs Gruorn mussten 1938 ihre Heimat zwangsweise verlassen – ein dunkles Kapitel, über das heute ein eigenes Museum auf dem Gelände informiert. Übrigens: Die ehemalige Geisterstadt Gruorn kannst du auf einem wunderschönen Wanderweg vom Albgut aus erkunden. Nach Kriegsende übernahmen französische Streitkräfte das Gelände bis 1992. Straßennamen wie „Place de France“ und die „Biosphärenallee“ erinnern noch heute daran. Am 9. Dezember 2004 fiel der letzte Schuss, Ende 2005 verließen die letzten Bundeswehr-Soldaten das Areal. 110 Jahre Militärgeschichte gingen zu Ende – und etwas völlig Neues begann.
Franz Tress: Der Nudelfabrikant mit der großen Vision
Nach der Schließung stand das riesige Gelände jahrelang weitgehend leer. Dann trat Franz Tress auf den Plan – ein Münsinger Nudelfabrikant, der seinen Betrieb 2012 an seinen Sohn übergab, um „noch einmal etwas Neues zu machen“. Gemeinsam mit seiner Frau Annegret übernahm er am 1. November 2015 das gesamte Alte Lager mit seinen rund 140 Gebäuden auf 72 Hektar von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Seine Vision: ein weitgehend autofreies Kulturdenkmal, in dem unter nachhaltigen Gesichtspunkten produziert, konsumiert und gelebt wird. Allein die Sanierung der maroden unterirdischen Infrastruktur verschlang rund 8,2 Millionen Euro. Für sein Engagement wurde Franz Tress vom Land Baden-Württemberg als „Tourismusheld“ ausgezeichnet – und wenn du heute über das Gelände spazierst, verstehst du sofort, warum.

Mein Tipp: Nimm dir Zeit für einen Spaziergang über das weitläufige Gelände – die Weite und Ruhe zwischen den historischen Gebäuden sind einmalig
Wanderungen auf der Schwäbischen Alb
Hier findest Du meine Wanderungen auf der schwäbischen Alb mit genauer Streckenbeschreibung, Fotos und teilweise auch Videos. Natürlich auch eine Karte der Anfahrt.
Die gläsernen Manufakturen: Hier schaust du Handwerkern über die Schulter
Das absolute Herzstück des Albgut sind die gläsernen Manufakturen – eigenständige Betriebe, die vor Ort produzieren und dich beim Handwerk zusehen lassen. Jede Manufaktur hat ihren Platz in einem der historischen Backsteingebäude gefunden. Bei meinem letzten Besuch habe ich mehrere Stunden in den verschiedenen Werkstätten verbracht und überall freundliche Menschen getroffen, die mit echter Leidenschaft bei der Sache sind.
Alb-Ölmühle: Wo aus Nüssen Gold wird
Die Alb-Ölmühle von Berthold und Andrea Fischer ist für mich eines der Highlights im Albgut. In Gebäude BT22 pressen die beiden feinste Speiseöle aus regionalen Saaten – Walnussöl, Leinöl, Hanföl und viele mehr. Das Besondere: Du kannst nach Voranmeldung sogar deine eigenen Walnüsse mitbringen und pressen lassen. Im Laden nebenan kannst du die gesamte Produktpalette verkosten. Mein Geheimtipp: Das Schwäbische Alb-Walnussöl ist ein fantastisches Mitbringsel.

Die Alb-Ölmühle im Gebäude BT22 – schon am Eingang duftet es nach frisch gepressten Ölen. Unbedingt das Walnussöl probieren!

Besonders beeindruckend: Die historische Ölpresse der ehemaligen Oelmühle Jul. Fischer – ein echtes Stück Handwerksgeschichte zum Anfassen
Tress Nudel-Manufaktur & Lagerhaus Genussmanufaktur
In der gläsernen Nudel-Manufaktur von Tress (BT16) kannst du von Dienstag bis Freitag live zusehen, wie Spätzle und Nudeln in Premiumqualität entstehen. Direkt nebenan im BT18 warten das Nudel Museum und das Tress Kochstudio auf dich. Die Lagerhaus Genussmanufaktur (BT20) ist für mich das kulinarische Highlight: Hier werden Kaffee geröstet und Schokolade von der Bohne bis zur Tafel hergestellt – eine echte Bean-to-Bar-Chocolaterie mitten auf der Schwäbischen Alb. Der Duft, der dir beim Betreten entgegenströmt, ist allein schon den Besuch wert.

In der Lagerhaus Genussmanufaktur findest du Kaffee, Schokolade und regionale Köstlichkeiten – die alte Waage im Hintergrund ist ein echter Hingucker
Weitere Manufakturen, die sich lohnen
Das Albgut beherbergt noch viele weitere Schätze: Ausemländle (BT21) stellt den legendären „Albsamico“ und regionale Essige, Senfe und Gewürze her. HAHNs Destillate (BT11) brennt feine Obstbrände und Liköre aus heimischen Früchten. Emmas Springerle (BT15) bewahrt die schwäbische Tradition des Anisgebäcks mit handgeschnitzten Springerle-Modeln. Bei Flomax Naturmode (BT14) findest du Kleidung aus 100 Prozent Merinowolle vom Biosphärengebiet. Und die Seifen Manufaktur im Lagerhaus (BT19) produziert Naturseifen direkt vor deinen Augen.

Ein Paradies für Genießer: Regionale Öle, Essige und Spezialitäten in liebevoll eingerichteten Manufaktur-Läden – hier findest du die perfekten Mitbringsel
Ausflugsziele & Ausflüge auf der Schwäbischen Alb
Hier findest Du die meiner Meinung nach schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. An allen Orten bin ich selber mehrfach gewesen. Die Schwäbische Alb bietet einige Sehenswürdigkeiten, die Du unbedingt entdecken solltest. Wir sehen uns – auf der wunderschönen Schwäbischen Alb.
Genuss pur: Café-Kultur und schwäbische Küche im Albgut
Nach unzähligen Besuchen auf der Schwäbischen Alb weiß ich: Im Albgut lässt es sich hervorragend einkehren. Die Pastaria „Alb Dente“ im Gebäude BT18 serviert dir frisch gekochte Nudelkreationen – die Zutaten kommen natürlich direkt aus der hauseigenen Nudel-Manufaktur nebenan. Koch Christian Hoffmeister zaubert schwäbische und italienische Klassiker auf den Teller, der wechselnde Mittagstisch ist besonders beliebt. Geöffnet ist von Mittwoch bis Sonntag, 11:30 bis 17:30 Uhr.

Mein Tipp für den perfekten Nachmittag: Eine heiße Schokolade mit Sahne und ein Stück hausgemachter Kuchen im gemütlichen Café – besser geht es nicht
Das Café und RÖSTaurant der Lagerhaus Genussmanufaktur (BT20) bietet Kaffee aus eigener Röstung, hausgemachte Schokolade und Kuchen. Besonders charmant: Das Interieur verbindet den industriellen Charme der alten Backsteinmauern mit liebevoll ausgesuchten Vintage-Möbeln und warmer Beleuchtung. Hier sitzt du an langen Holztischen zwischen einer alten Apothekerkommode und duftenden Kaffeesäcken – ein Ort, an dem du gerne länger bleibst als geplant.

Industrieller Charme trifft auf Gemütlichkeit: Das Café in der Lagerhaus Genussmanufaktur mit seinen wunderschönen Vintage-Möbeln und der alten Apothekerkommode
Architektur zum Staunen: Backsteinkunst aus der Kaiserzeit
Was das Albgut architektonisch so besonders macht, ist die bemerkenswerte Geschlossenheit des Ensembles. Seit der Gründungszeit hat sich die äußere Gestalt der Gebäude kaum verändert. 2007 beschloss der Denkmalrat einstimmig, den gesamten ehemaligen Truppenübungsplatz als Kulturdenkmal auszuweisen – eines der größten Kulturdenkmäler Baden-Württembergs. Die roten Backsteinbauten mit ihren grünen Fensterläden, die Fachwerk-Elemente und die weitläufigen Grünflächen dazwischen erzeugen eine Atmosphäre, die mich bei jedem Besuch wieder packt.

Die prachtvolle Offiziersspeiseanstalt von 1897 gilt als „Perle des Alten Lagers“ – heute eine beliebte Eventlocation für Hochzeiten und Veranstaltungen
Besonders sehenswert ist die Offiziersspeiseanstalt von 1897 – die „Perle des Alten Lagers“ mit ihrer imposanten Freitreppe. Heute wird sie als Eventlocation für Hochzeiten und Firmenveranstaltungen genutzt. Auch das Württemberg Palais mit seinen Wintergärten und der historische Getreidespeicher mit offenem Gebälk und Rundbogenfenstern sind architektonische Schmuckstücke. Überall auf dem Gelände entdeckst du liebevoll restaurierte Details: Fachwerk-Erker, historische Beschriftungen und die typischen X-Muster der Fensterläden.

Backsteinkunst trifft Fachwerk: Die Gebäude im Albgut verbinden verschiedene Baustile zu einem einzigartigen Ensemble – hier das Gebäude OF7 mit seinem markanten Fachwerkgiebel
UNESCO-Biosphärenreservat: Natur pur direkt vor der Tür
Das Albgut liegt im Herzen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb – dem ersten Großschutzgebiet Baden-Württembergs, seit 2009 von der UNESCO anerkannt. Die paradoxe Pointe: Gerade die 110 Jahre militärischer Nutzung haben die Landschaft bewahrt. Weil der Truppenübungsplatz nie besiedelt oder intensiv landwirtschaftlich genutzt wurde, entstand eine der größten unzerschnittenen Offenlandflächen Deutschlands – 6.700 Hektar parkartige Weidelandschaft mit Wacholderheiden, komplett frei von Straßenlärm. Vom Albgut führt seit 2019 ein Fuß- und Radweg direkt auf den ehemaligen Übungsplatz. Das nahe gelegene Große Lautertal mit seinen zahlreichen Burgruinen ist ein perfektes Kombinationsziel für einen mehrtägigen Aufenthalt. Das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb mit rund 450 Quadratmetern interaktiver Ausstellungsfläche befindet sich direkt auf dem Gelände.
Events: Von Sternenweihnacht bis zur Messe schön&gut
Das Albgut lebt von seinen Veranstaltungen. Die größte ist die jährliche Messe „schön&gut“ – 2026 findet die 18. Ausgabe vom 29. Oktober bis 1. November statt (Do + Fr 10:00–18:00 Uhr, Sa + So 11:00–18:00 Uhr), mit über 200 Ausstellern für nachhaltiges, regionales und handwerkliches Schaffen. Tageskarten kosten 12 Euro, Schüler, Studenten und Azubis haben freien Eintritt. Jedes Jahr zur Adventszeit verwandelt sich das Gelände in die stimmungsvolle „Sternenweihnacht“ – an allen Adventswochenenden öffnen die Manufakturen samstags und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr und laden zum weihnachtlichen Bummeln ein. Wenn du die Schwäbische Alb im Winter erleben willst, findest du noch mehr Inspiration in meinem Artikel Winterwunderland Schwäbische Alb. Im Frühjahr lockt das „Frühlingserwachen“ mit Live-Musik, Vorführungen und Kinderprogramm.

Auf dem Albgut-Gelände entdeckst du an jeder Ecke liebevoll restaurierte historische Gebäude – hier das Gebäude D1 mit seinem charakteristischen Fachwerk-Türmchen
Geführte Rundgänge finden jeden Sonntag um 14:00 Uhr statt – Treffpunkt ist das Bâtiment d’Information (BT23). Die Tour dauert etwa 90 Minuten und kostet 10 Euro pro Person. Du besichtigst dabei die Königliche Post, das Casino und das Lazarett von innen. Von April bis Oktober führen die offiziellen Alb-Guides jeden 1. und 3. Sonntag im Monat über das Gelände. Im Museum Altes Lager erfährst du alles über die wechselvolle 110-jährige Militärgeschichte – inklusive einer original eingerichteten Truppenunterkunft.

Die Alten Speicher auf dem Albgut-Gelände – hier finden große Veranstaltungen wie die beliebte Messe „schön&gut“ mit 200 Ausstellern statt
Unterkünfte auf der Schwäbischen Alb
Hier findest Du die besten Hotels und Ferienwohnungen auf der Schwäbischen Alb. Ob du zum Shoppen nach Metzingen kommst, oder die schönsten Wanderungen und Ausflugsziele hier erleben willst. Hier findest du die optimale Unterkunft.
Übernachten im Albgut: Schlafen in der ehemaligen Kaserne
Stand 2026 bietet das Albgut rund 100 Übernachtungsmöglichkeiten in liebevoll sanierten ehemaligen Truppenunterkünften – vom modernen Hotelzimmer bis zur Ferienwohnung in der historischen Kommandantur. Für Wohnmobilisten gibt es 10 befestigte Stellplätze mit Stromanschluss (18 Euro pro Tag) und Wiesenplätze ohne Strom (15 Euro pro Tag). Die Einfahrt ist bis 20:00 Uhr möglich. Eine Übernachtung auf dem autofreien Gelände hat ihren ganz eigenen Reiz: Abends, wenn die letzten Besucher weg sind, herrscht eine fast magische Stille zwischen den historischen Mauern.
Restaurant-Tipp: Gestütsgasthof Offenhausen
Nur 10 bis 15 Autominuten vom Albgut entfernt liegt der Gestütsgasthof Offenhausen (gestuetsgasthof.de) – neu im Guide Michelin 2025 in der Kategorie „Regional, Saisonal“. Küchenmeister Marc Winter serviert in einem denkmalgeschützten Gebäude von 1628 am Haupt- und Landesgestüt Marbach fantastische Gerichte: Rehschäufele in Wacholderrahm, Cordon Bleu vom Wildschweinrücken in Haselnusspanade, handgemachte Maultaschen und klassischen Zwiebelrostbraten. Das Wild stammt aus eigener Jagd – regionaler geht es nicht. Geöffnet Mittwoch bis Sonntag, Montag und Dienstag Ruhetag. Reservierung empfohlen unter 07385 354 9872 (Klosterhof 1, 72532 Gomadingen-Offenhausen). In der Nähe lohnt sich auch ein Abstecher zum Sternbergturm bei Gomadingen mit seiner spektakulären Aussicht über das Große Lautertal.
Häufige Fragen zum Albgut – Altes Lager Münsingen
Wie komme ich zum Albgut auf der Schwäbischen Alb?
Von Stuttgart fährst du über die A8 Ausfahrt 61 Merklingen, dann über Böttingen nach Auingen und folgst der Beschilderung „Altes Lager“. Die Fahrtzeit beträgt etwa 1 bis 1,5 Stunden. Mit der Bahn erreichst du den Bahnhof Münsingen über die Alb-Bahn, von dort fährt ein Bus Richtung „Auingen Biosphärenzentrum“.
Was kostet der Eintritt ins Albgut Münsingen?
Der Zugang zum Gelände und der Besuch aller Manufakturen sind komplett kostenfrei. Nur für Geländeführungen (10 Euro pro Person) und bestimmte Veranstaltungen fallen Gebühren an.
Wann haben die Manufakturen im Albgut geöffnet?
Montag und Dienstag sind Ruhetage. Mittwoch und Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr, Freitag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr. Das Gelände selbst ist tagsüber von 6:00 bis 20:00 Uhr frei zugänglich.
Ist das Albgut für Familien mit Kindern geeignet?
Das Albgut eignet sich hervorragend für Familien. Das weitläufige, autofreie Gelände bietet viel Platz zum Spielen und Erkunden. Es gibt einen Spielplatz, Vierrad-Fahrräder zum Ausleihen und die gläsernen Manufakturen sind für Kinder besonders spannend. Der direkte Zugang zum ehemaligen Truppenübungsplatz ermöglicht zudem ausgedehnte Spaziergänge in der Natur. Noch mehr tolle Ziele für Familien findest du in meiner Übersicht aller Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb.
Wo kann ich am Albgut parken?
Am Tor Ost (Place de France) gibt es einen großen Besucherparkplatz. Bei regulären Besuchen ist das Parken kostenfrei, bei Veranstaltungen werden etwa 4 Euro Parkgebühr erhoben. E-Ladesäulen und ein E-Bike-Schnelllader sind vorhanden.
Kann man das Albgut auch bei Regen besuchen?
Das Albgut ist auch bei Regenwetter ein tolles Ausflugsziel. Die Manufakturen, das Museum, das Biosphärenzentrum und die Gastronomie befinden sich alle in den historischen Gebäuden. Zwischen den einzelnen Gebäuden sind die Wege zwar nicht überdacht, aber kurz.
Darf ich meinen Hund mit ins Albgut nehmen?
Hunde sind auf dem Albgut-Gelände an der Leine willkommen. Auch auf dem angrenzenden ehemaligen Truppenübungsplatz sind Hunde erlaubt, dort gilt ebenfalls Leinenpflicht.

Am Eingang findest du eine übersichtliche Besucherinformation mit Lageplan – bei 72 Hektar Fläche und rund 140 Gebäuden ist das auch nötig!
Fakten und Besuchertipps: Albgut – Altes Lager Münsingen
Adresse: Hahnensteig, 72525 Münsingen (Ortsteil Auingen), Baden-Württemberg
Anfahrt mit dem Auto: A8 Ausfahrt 61 Merklingen → Böttingen → Auingen → Beschilderung „Altes Lager“. Großer Besucherparkplatz am Tor Ost (Place de France). E-Ladesäulen vorhanden.
Anfahrt mit ÖPNV: Alb-Bahn zum Bahnhof Münsingen, dann Bus Richtung Auingen/Biosphärenzentrum. Shuttle-Bus bei Veranstaltungen.
Öffnungszeiten Manufakturen: Mo + Di Ruhetag. Mi + Do 13:00–17:00 Uhr. Fr–So 11:00–17:00 Uhr.
Gelände: Täglich 6:00–20:00 Uhr frei zugänglich.
Eintrittspreise: Gelände und Manufakturen kostenfrei. Führungen: 10 € pro Person / 120 € Gruppenführung.
Beste Besuchszeit: Freitag bis Sonntag, wenn alle Manufakturen geöffnet sind. Besonders schön im Frühsommer und Herbst.
Dauer: Plane mindestens 3–4 Stunden ein, besser einen ganzen Tag.
Barrierefreiheit: Teilweise. Barrierefreie Hotelzimmer vorhanden, Gelände teils Kopfsteinpflaster.
Hunde erlaubt: Ja, an der Leine.
Parkgebühren: Regulär kostenfrei, bei Events ca. 4 €.
Gastronomie vor Ort: Ja – Pastaria „Alb Dente“ und Lagerhaus Genussmanufaktur mit Café/RÖSTaurant.
Insider-Tipp: Sonntags um 14:00 Uhr an der Geländeführung teilnehmen – die Geschichten der Alb-Guides über die Militärzeit sind faszinierend!
Website: https://www.albgut.de
Google Maps: https://www.google.com/maps/search/Albgut+Altes+Lager+Münsingen




