
Der Duft von altem Weihrauch liegt noch in der Luft, als ich durch das mächtige Torbogengebäude in den Innenhof des Klosters Obermarchtal trete. Die beiden charakteristischen Zwiebeltürme ragen majestätisch in den blauen Himmel, und für einen Moment habe ich das Gefühl, die Zeit wäre stehengeblieben. Bei meinem letzten Besuch im Sommer 2025 wurde mir wieder einmal bewusst, warum dieses Kloster zu meinen absoluten Lieblingsorten auf der Schwäbischen Alb gehört. Was viele nicht wissen: Hier übernachtete einst Marie-Antoinette auf ihrer Brautfahrt von Wien nach Paris – und du kannst heute noch Messgewänder aus dem Stoff ihres Brautmantels bewundern. Doch das ist nur eines von unzähligen Geheimnissen, die diese faszinierende Anlage für dich bereithält…
Aus der Vogelperspektive erkennst du die perfekte Symmetrie der Klosteranlage – ein architektonisches Meisterwerk des süddeutschen Barocks direkt über dem Donautal.
Inhaltsverzeichnis
- Die einzige vollständig erhaltene barocke Klosteranlage Oberschwabens
- Über 1000 Jahre bewegte Geschichte
- Das Münster St. Peter und Paul – Frühbarocke Pracht vom Feinsten
- Der legendäre Spiegelsaal – Rokoko in Vollendung
- Das Museum Marchtal – Eintauchen in die Klostergeschichte
- Weitere architektonische Highlights der Klosteranlage
- Spektakuläre Aussichten über das Donautal
- Kloster Obermarchtal für verschiedene Besucher
- Restaurant-Tipp: Klostergasthof Adler
- Veranstaltungen und Kulturprogramm
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Kloster Obermarchtal
- Wann ist die beste Besuchszeit für das Kloster Obermarchtal?
- Was kostet der Eintritt ins Kloster Obermarchtal?
- Ist das Kloster Obermarchtal barrierefrei?
- Wie lange sollte ich für einen Besuch einplanen?
- Wo kann ich in der Nähe von Kloster Obermarchtal parken?
- Kann ich das Kloster Obermarchtal auch bei Regen besuchen?
- Sind Hunde im Kloster Obermarchtal erlaubt?
- Fakten und Besuchertipps
Die einzige vollständig erhaltene barocke Klosteranlage Oberschwabens
Das Kloster Obermarchtal liegt im Alb-Donau-Kreis zwischen Ehingen und Riedlingen, direkt am malerischen Donautal. Was diese Anlage so einzigartig macht: Sie ist die einzige architektonisch in sich geschlossene, vollendete und komplett erhaltene barocke Klosteranlage ganz Oberschwabens. Wenn du auf der Oberschwäbischen Barockstraße unterwegs bist, kommst du an diesem Schmuckstück einfach nicht vorbei.
Der Neubau der heutigen Anlage begann 1686 nach den verheerenden Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges und wurde erst 1769 vollendet – über 80 Jahre Bauzeit, die sich in jedem Detail widerspiegeln. Die Baumeister Michael Thumb, sein Bruder Christian Thumb und Franz Beer von Bleichten schufen hier ein Gesamtkunstwerk, das bis heute Kunsthistoriker und Besucher gleichermaßen begeistert. Abt Nikolaus Wierith, der als „zweiter Gründer“ des prämonstratensischen Marchtal gilt, trieb das ambitionierte Projekt maßgeblich voran.
Die imposante Fassade des Münsters St. Peter und Paul mit den charakteristischen Zwiebeltürmen – ein Wahrzeichen, das schon von Weitem über das Donautal grüßt.
Über 1000 Jahre bewegte Geschichte
Die Geschichte dieses heiligen Ortes reicht weit zurück. Bereits im Jahr 776 wurde hier ein erstes Benediktinerkloster erwähnt, das der mächtigen Abtei St. Gallen unterstellt war. Nach wechselvollen Jahrhunderten gründete Pfalzgraf Hugo von Tübingen 1171 gemeinsam mit seiner Gemahlin Elisabeth von Bregenz das Prämonstratenserstift – mit Chorherren aus dem Kloster Rot an der Rot. Diese dritte Klostergründung sollte über 600 Jahre Bestand haben.
Ein dunkles Kapitel der Klostergeschichte bilden die Hexenprozesse: Von 1586 bis 1588 starben etwa 50 Menschen auf dem Scheiterhaufen – bei nur rund 700 Einwohnern waren das sieben Prozent der Bevölkerung in nur drei Jahren. Insgesamt lassen sich mindestens 60 Todesurteile aus den Marchtaler Hexenprozessakten nachweisen.
Mit der Säkularisation 1802 endete die Zeit der Prämonstratenser. Das Kloster ging an das Fürstenhaus Thurn und Taxis über, das es als Sommerschloss und Verwaltungssitz nutzte. Im Zweiten Weltkrieg diente die Anlage als Lazarett – über 4.000 Verwundete wurden hier behandelt. Heute beherbergt das Kloster die Kirchliche Akademie der Lehrerfortbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie die Franz-von-Sales-Schule mit Realschule und Aufbaugymnasium.
Ausflugsziele & Ausflüge auf der Schwäbischen Alb
Hier findest Du die meiner Meinung nach schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. An allen Orten bin ich selber mehrfach gewesen. Die Schwäbische Alb bietet einige Sehenswürdigkeiten, die Du unbedingt entdecken solltest. Wir sehen uns – auf der wunderschönen Schwäbischen Alb.
Das Münster St. Peter und Paul – Frühbarocke Pracht vom Feinsten
Das Herzstück der Anlage ist zweifellos das Münster St. Peter und Paul, das 2001 von Bischof Gebhard Fürst zur Erhebung kam. Die Kirche gilt als eines der schönsten Beispiele frühbarocker Architektur in Süddeutschland. Zusammen mit der Schönenbergkirche bei Ellwangen zählt sie zu den Prägebauten des berühmten „Vorarlberger Münsterschemas“.
Betritt man das Innere, verschlägt es einem buchstäblich den Atem: Voluminöser, weißer Stuck der Wessobrunner Schule überzieht Gewölbe, Stichkappen und Gurtbögen. Die Stuckarbeiten wurden von Johann Schmuzer, einem der Begründer dieser berühmten Stuckatorenschule, sowie Michael Schnell und Christoph Zöpf ausgeführt. Akanthusranken, Puttenköpfe, Frucht- und Lorbeerkränze – überall entdeckt das Auge neue Details. Im Chor steigert sich die Pracht noch einmal deutlich.
Die eleganten Rokoko-Stuckaturen an der Fassade zeigen die hohe Handwerkskunst der damaligen Baumeister – ein Vorgeschmack auf die Pracht im Inneren.
Die weltberühmte Holzhey-Orgel
Ein absolutes Highlight ist die Orgel von Johann Nepomuk Holzhey, die zwischen 1777 und 1780 erbaut wurde. Sie zählt zu den bedeutendsten Denkmalorgeln Süddeutschlands und genießt Weltruf. Joseph Gabler, Karl Joseph Riepp und Johann Nepomuk Holzhey gelten als die genialsten Orgelbauer des oberschwäbischen Barocks – und Obermarchtal besitzt eines ihrer Meisterwerke.
Nach einer aufwendigen Restaurierung 2011/2012 durch die Orgelbaufirma Johannes Rohlf erklingt das Instrument heute wieder genauso wie vor 250 Jahren. Organisten, Organologen und Orgeltouristen reisen aus aller Welt hierher – sogar aus den USA und Asien. Mein Tipp: Besuche einen der regelmäßigen Gottesdienste oder eines der Münsterkonzerte, um dieses prächtige Instrument live zu erleben. Für Gruppen werden auch spezielle Orgelführungen angeboten.
Der legendäre Spiegelsaal – Rokoko in Vollendung
Neben dem Münster ist der Spiegelsaal der zweite absolute Höhepunkt eines jeden Besuchs. Dieses Sommerrefektorium, also der ehemalige Speisesaal der Chorherren, wurde um 1750 erbaut und zwischen 1751 und 1753 vom Stuckator Francesco Pozzi mit seinen prächtigen Stuckaturen versehen. Die farbenfrohen Fresken stammen von Joseph Ignaz Appiani.
Seinen Namen verdankt der Saal den 12 großen und 150 kleinen Spiegeln, die das Bild der Deckengemälde zurückwerfen und den Raum in ein magisches Licht tauchen. Er gilt als ein Highlight des Rokokos an der Oberschwäbischen Barockstraße und markiert künstlerisch bereits das Ende der barocken Epoche in der Region. Bei meinen Besuchen fasziniert mich immer wieder, wie die Spiegel das Licht einfangen und die ohnehin opulente Dekoration noch zu verstärken scheinen.
Der prachtvolle Spiegelsaal mit seinen farbenfrohen Fresken von Joseph Ignaz Appiani – hier speisten einst die Prämonstratenser-Chorherren in fürstlichem Ambiente.
Das Museum Marchtal – Eintauchen in die Klostergeschichte
Direkt vor dem Torbogen zur Klosteranlage befindet sich das Museum Marchtal, das dir einen faszinierenden Einblick in über 1000 Jahre Geschichte bietet. Die Ausstellung präsentiert einzigartige Exponate – vom Messgewand aus dem Stoff des Brautkleids der späteren Königin Marie-Antoinette von Frankreich bis zu den Werken des „Schwäbischen Cicero“ Sebastian Sailer.
Sebastian Sailer (1714-1777), der berühmteste Chorherr des Klosters, war Prediger und Pionier der schwäbischen Dialektdichtung. Ein eigener Raum im Museum ist diesem faszinierenden Mann gewidmet. Die Ausstellung beleuchtet auch die Zeit der Fürsten von Thurn und Taxis sowie das kulturelle und musikalische Schaffen der Prämonstratenser. Das Museum hat von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
In den historischen Klostergängen spürst du noch heute die meditative Atmosphäre vergangener Jahrhunderte – ein Ort der Ruhe und Besinnung.
Wanderungen auf der Schwäbischen Alb
Hier findest Du meine Wanderungen auf der schwäbischen Alb mit genauer Streckenbeschreibung, Fotos und teilweise auch Videos. Natürlich auch eine Karte der Anfahrt.
Weitere architektonische Highlights der Klosteranlage
Neben Münster und Spiegelsaal bietet die Klosteranlage noch weitere beeindruckende Räumlichkeiten. Der Kapitelsaal mit seinen reichen Stuckaturen und Fresken ist nur im Rahmen von vorbestellten Führungen zugänglich – was einen Besuch umso exklusiver macht. Das Refektorium (während der Schulzeit zugänglich über das Tagungshaus) zeigt die klösterliche Esskultur in prachtvollem Ambiente.
Besonders bemerkenswert ist auch das Gesamtgeläut mit 13 Glocken – das größte historische Glockenensemble in ganz Baden-Württemberg. Wenn die Glocken erklingen, erfüllt ein tiefes, harmonisches Summen das gesamte Donautal. Das wertvolle Chorgestühl in der Kirche sowie die Sakristei mit ihren kunstfertigen Schnitzereien zählen ebenfalls zu den Schätzen, die du dir nicht entgehen lassen solltest.
Die kunstvoll geschmiedete Treppe im Klosterinneren ist ein Meisterwerk der Handwerkskunst – achte auf die feinen Details der Schmiedearbeit.
Spektakuläre Aussichten über das Donautal
Das Kloster Obermarchtal thront auf einer Weißjuraplatte in etwa 605 Metern Höhe über der Donau. Von hier aus hast du einen atemberaubenden Blick über das Donautal und die oberschwäbische Landschaft bis hin zum Bussen, dem „Heiligen Berg Oberschwabens“. Bei klarer Sicht reicht der Blick sogar bis zu den Alpen.
Bei Untermarchtal durchbricht die Donau zum letzten Mal den Jura der Schwäbischen Alb – ein geologisch faszinierender Übergang, der die Landschaft besonders reizvoll macht. Vom Klostergelände führt ein romantischer Weg hinunter zum Fluss, wo der Donauradweg verläuft. Im Donautal selbst liegt auch das Donau-Wasserkraftwerk Obermarchtal-Alfredstal von 1903, wo unter dem Titel „MuM – Maschinen unterm Münster“ eine interessante Ausstellung zur Technikgeschichte zu sehen ist.
Der Blick vom Kloster über das Donautal ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis – hier siehst du, warum die Prämonstratenser diesen besonderen Ort gewählt haben.
Im Donautal unterhalb des Klosters findest du idyllische Ecken zum Verweilen – perfekt nach dem Kulturgenuss im Kloster.
Kloster Obermarchtal für verschiedene Besucher
Für Familien mit Kindern
Das Klostergelände ist weitläufig und lädt zum Entdecken ein. Kinder sind fasziniert von den beiden markanten Zwiebeltürmen und den vielen versteckten Details in der Architektur. Der Weg hinunter zur Donau ist ein kleines Abenteuer, und am Fluss lässt sich wunderbar picknicken. Im Sommer bietet der Donauradweg eine ideale Strecke für Familienradtouren.
Für Paare
Die romantische Atmosphäre des Klosters macht es zum perfekten Ausflugsziel für Paare. Besonders bei Sonnenuntergang, wenn das warme Licht die barocken Fassaden in goldene Töne taucht, entfaltet sich ein magischer Zauber. Ein gemeinsames Abendessen im nahegelegenen Klostergasthof Adler rundet den romantischen Ausflug ab.
Für Kultur- und Geschichtsinteressierte
Für dich als Kunst- und Geschichtsliebhaber ist Obermarchtal ein wahres Paradies. Von den Stuckaturen der Wessobrunner Schule über die Holzhey-Orgel bis zu den Exponaten im Museum – hier gibt es Stoff für einen ganzen Tag Entdeckungen. Gruppenführungen können über die Kirchliche Akademie unter 07375-95050 gebucht werden.
Für Radfahrer und Wanderer
Obermarchtal liegt direkt am Donauradweg – zwischen Riedlingen (ca. 20 km) und Ehingen (ca. 22 km). Eine beliebte Rundwanderung führt von hier über Gütelhofen zum historischen Soldatenfriedhof nach Munderkingen und zurück durch das Donautal (ca. 16 km). Die Mündung der Großen Lauter in die Donau bei Untermarchtal ist ein weiteres lohnendes Wanderziel.
Restaurant-Tipp: Klostergasthof Adler
Nach dem Besuch der Klosteranlage empfehle ich dir einen Einkehr im Klostergasthof Adler (www.klostergasthof-adler.de), direkt in der Hauptstraße 1 gelegen. In der historischen Gaststube mit ihrer rund 300 Jahre alten Holzdecke speist du in besonderem Ambiente. Die Küche setzt auf traditionelle, regionale und saisonale Küche – besonders empfehlenswert sind die hausgemachten Maultaschen mit saftigem Fleisch und dünnem Teig sowie das Geflügel aus eigener Aufzucht. Auch der Wildschwein-Burger ist eine Besonderheit des Hauses. Die schwäbischen Klassiker wie Zwiebelrostbraten oder Kässpätzle sind ebenfalls hervorragend. Ruhetag ist Mittwoch (Hauptstraße 1, 89611 Obermarchtal, Tel. 07375-9225320).
Unterkünfte auf der Schwäbischen Alb
Hier findest Du die besten Hotels und Ferienwohnungen auf der Schwäbischen Alb. Ob du zum Shoppen nach Metzingen kommst, oder die schönsten Wanderungen und Ausflugsziele hier erleben willst. Hier findest du die optimale Unterkunft.
Veranstaltungen und Kulturprogramm
Das Kloster Obermarchtal ist auch heute noch ein lebendiger Kulturort. Im Münster finden regelmäßig Konzerte statt, die Obermarchtaler Münsterkonzerte genießen überregionale Bekanntheit. Die jährlichen Sebastian-Sailer-Tage im Spätsommer sind ein Festival mit barocker Musik, Theater und Tanz – eine wunderbare Gelegenheit, das kulturelle Erbe der Prämonstratenser lebendig zu erleben.
Im Innenhof der Klosteranlage präsentiert die Ausstellung „Marchtaler Fenster – Neue Kunst“ zeitgenössische Kunst aus Baden-Württemberg. Seit 1993 haben hier zahlreiche bekannte Künstler ausgestellt, darunter Stephan Balkenhol, Erich Hauser und Thomas Lenk. Der Kontrast zwischen moderner Kunst und barocker Architektur macht diese Ausstellung besonders reizvoll.
Ein Höhepunkt im Jahreskalender ist auch das Kirchenpatrozinium Peter und Paul Ende Juni mit einem mehrtägigen Heimatfest und einem beliebten Kunst- und Handwerkermarkt. Die Fasnet der Narrenzunft Obermarchtal mit ihren historischen Masken, die auf die Holzschnitzereien in der Sakristei zurückgehen, zählt zur echten schwäbisch-alemannischen Fasnetstradition.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Kloster Obermarchtal
Wann ist die beste Besuchszeit für das Kloster Obermarchtal?
Die beste Besuchszeit ist von Frühling bis Herbst, wenn auch das Museum geöffnet hat (April-Oktober, So+Feiertage 13-17 Uhr). Im Sommer kannst du den Besuch ideal mit einer Radtour auf dem Donauradweg verbinden. Das Münster ist ganzjährig zugänglich: im Sommer täglich 8-18 Uhr, im Winter täglich 8-16:30 Uhr.
Was kostet der Eintritt ins Kloster Obermarchtal?
Das Münster und der Spiegelsaal sind kostenlos zugänglich. Für das Museum Marchtal und Sonderführungen können geringe Gebühren anfallen. Gruppenführungen durch die Kirchliche Akademie sind kostenpflichtig und sollten telefonisch unter 07375-9505-0 vorgebucht werden.
Ist das Kloster Obermarchtal barrierefrei?
Das Münster ist teilweise barrierefrei zugänglich. Die historische Anlage mit ihren verschiedenen Ebenen und Treppen kann für Rollstuhlfahrer jedoch einschränkend sein. Informationen zur Barrierefreiheit des Münsters findest du auf der Website des Alb-Donau-Kreis Tourismus.
Wie lange sollte ich für einen Besuch einplanen?
Für einen ausführlichen Besuch mit Münster, Spiegelsaal und Museum solltest du mindestens 2-3 Stunden einplanen. Mit einer Orgelführung, dem Weg hinunter zur Donau und einer Einkehr im Klostergasthof kann daraus ein wunderbarer Halbtages- oder Tagesausflug werden.
Wo kann ich in der Nähe von Kloster Obermarchtal parken?
Es gibt kostenlose Parkplätze direkt an der Klosteranlage. Auch im Ort Obermarchtal findest du ausreichend Parkmöglichkeiten. Von der B 311 ist die Zufahrt gut ausgeschildert.
Kann ich das Kloster Obermarchtal auch bei Regen besuchen?
Absolut! Das Münster, der Spiegelsaal und das Museum sind wetterunabhängig zu besichtigen. Gerade bei Regenwetter entfalten die historischen Innenräume eine besonders mystische Atmosphäre. Nur der Spaziergang hinunter zur Donau ist bei Nässe weniger empfehlenswert.
Sind Hunde im Kloster Obermarchtal erlaubt?
Auf dem Klostergelände und in den Außenbereichen sind Hunde an der Leine erlaubt. In das Münster selbst dürfen Hunde in der Regel nicht mitgenommen werden. Die umliegenden Wanderwege und das Donautal bieten aber ideale Möglichkeiten für einen Ausflug mit Vierbeiner.
Fakten und Besuchertipps
Praktische Informationen auf einen Blick
Adresse: Klosteranlage 2/1, 89611 Obermarchtal
Anfahrt mit dem Auto: Über die B 311 zwischen Ehingen und Riedlingen, Abfahrt Obermarchtal. Kostenlose Parkplätze direkt an der Klosteranlage.
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der Donautalbahn bis Munderkingen, von dort mit dem Bus oder zu Fuß (ca. 4 km) nach Obermarchtal.
Öffnungszeiten Münster: Sommer täglich 8:00-18:00 Uhr, Winter täglich 8:00-16:30 Uhr
Öffnungszeiten Museum Marchtal: April-Oktober, Sonn- und Feiertage 13:00-17:00 Uhr
Eintrittspreise: Münster und Spiegelsaal kostenfrei zugänglich
Führungen: Für Gruppen buchbar unter Tel. 07375-9505-0
Beste Besuchszeit: April bis Oktober, ideal bei schönem Wetter für den Donau-Panoramablick
Dauer des Besuchs: 2-3 Stunden für einen ausführlichen Rundgang
Barrierefrei: Münster teilweise, restliche Anlage eingeschränkt
Hunde erlaubt: Im Außenbereich ja, im Münster nein
Gastronomie vor Ort: Ja, Klostergasthof Adler in der Hauptstraße
Insider-Tipp: Besuche einen Gottesdienst am Sonntag, um die Holzhey-Orgel in ihrer vollen Pracht zu hören!
Website: https://www.kloster-obermarchtal.de
Google Maps: https://www.google.com/maps/search/Kloster+Obermarchtal
Das Kloster Obermarchtal ist für mich einer der ganz besonderen Orte auf der Schwäbischen Alb – eine perfekte Kombination aus spiritueller Atmosphäre, barocker Kunstfertigkeit und atemberaubender Naturkulisse. Ob du auf der Oberschwäbischen Barockstraße unterwegs bist, den Donauradweg entlangfährst oder einfach einen kulturellen Tagesausflug suchst: Obermarchtal gehört definitiv auf deine Liste. Ich freue mich, wenn du mir von deinem Besuch berichtest – vielleicht treffen wir uns ja dort!




