
Es war ein verregneter Samstagnachmittag, als ich das erste Mal die Treppe zum Kunstmuseum Albstadt hochgestiegen bin. Ehrlich gesagt hatte ich nicht viel erwartet – ein kleines Stadtmuseum auf der Schwäbischen Alb, dachte ich. Doch als ich den großen Ausstellungssaal betrat, blieb ich wie angewurzelt stehen. Vor mir hing eine Zeichnung von Otto Dix – so roh, so intensiv, dass mir die Nackenhaare zu Berge standen. Und dann erfuhr ich: Dieses unscheinbare Haus im Herzen von Ebingen beherbergt den weltweit größten Bestand an Arbeiten auf Papier von Otto Dix. 446 Werke. In Albstadt. Auf der Schwäbischen Alb. Was sich hinter den Mauern dieses Jugendstilgebäudes an der Ecke Kirchengraben verbirgt, hat mich so beeindruckt, dass ich seitdem regelmäßig wiederkomme. Lass mich dir erzählen, warum auch du dieses Kunst-Juwel unbedingt besuchen solltest.
Das Kunstmuseum Albstadt im eleganten Jugendstilgebäude von 1908 – die blauen Fensterläden und die imposante Fassade verraten noch nichts von den Kunstschätzen im Inneren
Inhaltsverzeichnis
- Von der Industriellensammlung zum international beachteten Museum
- Otto Dix – Der Star der Sammlung
- Mehr als nur Dix: Die vielfältige Sammlung
- Der „junge kunstraum“ – Einziges Kindermuseum im Zollernalbkreis
- Besondere Veranstaltungen und Workshops
- Anreise und Parken
- Schwäbisch einkehren: Mein Restaurant-Tipp
- Tipps für verschiedene Besucher
- Häufige Fragen zum Kunstmuseum Albstadt
- Wie viel kostet der Eintritt ins Kunstmuseum Albstadt?
- Ist das Kunstmuseum Albstadt für Kinder geeignet?
- Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
- Kann man das Kunstmuseum Albstadt auch bei Regen besuchen?
- Gibt es Parkplätze am Kunstmuseum Albstadt?
- Ist das Kunstmuseum Albstadt barrierefrei?
- Wie komme ich mit dem Zug zum Kunstmuseum Albstadt?
- Fakten und Besuchertipps
- Mein Fazit: Ein Muss für jeden Alb-Besucher
Von der Industriellensammlung zum international beachteten Museum
Die Geschichte des Kunstmuseums Albstadt beginnt mit einer bemerkenswerten Freundschaft zwischen zwei kunstbegeisterten Männern. Der Ebinger Industrielle Walther Groz und der Grafik-Kenner Alfred Hagenlocher teilten eine Leidenschaft: Kunst auf Papier. Ab Mitte der 1950er Jahre bauten sie gemeinsam eine Sammlung auf, die ihresgleichen sucht. Als 1975 die neue Stadt Albstadt aus mehreren Gemeinden entstand, war der perfekte Moment gekommen: Am 23. November 1975 öffnete die damalige „Städtische Galerie Albstadt“ zum ersten Mal ihre Türen.
Was viele nicht wissen: Das Gebäude selbst hat eine bewegte Vergangenheit. Errichtet 1908/1909 als evangelisches Vereinshaus, diente es zwischenzeitlich als Kriegslazarett und als Wohnheim für Arbeiterinnen der damals boomenden Textilindustrie. Erst 1974 kaufte die Stadt das Haus – und gab ihm eine Bestimmung, die bis heute ausstrahlt. Bei meinem letzten Besuch habe ich mich mit einer Mitarbeiterin unterhalten, die mir erzählte, dass Walther Groz insgesamt rund 5.000 Werke an das Museum stiftete. Eine Großzügigkeit, die Albstadt zu einem Ort gemacht hat, an dem Weltklasse-Kunst auf schwäbische Bodenständigkeit trifft.
Heute umfasst die Sammlung rund 25.000 Kunstwerke auf Papier und über 500 Gemälde. Seit 2016 trägt das Haus den Titel „Kunstmuseum der Stadt Albstadt“, und seit Januar 2022 leitet Dr. Kai Hohenfeld das Museum als Direktor. Der Förderverein „Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V.“ mit seinen rund 300 Mitgliedern sorgt seit 1978 dafür, dass regelmäßig neue Werke hinzukommen.
Im großen Ausstellungssaal mit seinem wunderschönen Parkettboden steht ein Konzertflügel – hier finden regelmäßig Konzerte inmitten der Kunstwerke statt
Otto Dix – Der Star der Sammlung
Wenn du nur einen einzigen Grund brauchst, das Kunstmuseum Albstadt zu besuchen, dann ist es dieser: Die Otto-Dix-Sammlung. Mit 446 Zeichnungen und druckgrafischen Blättern besitzt Albstadt den weltweit größten Bestand an Arbeiten auf Papier dieses Ausnahmekünstlers. Dix, geboren 1891 in Untermhaus bei Gera, gehört zu den wichtigsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine schonungslosen Darstellungen des Ersten Weltkriegs, seine scharfen Gesellschaftsporträts der Weimarer Republik und seine expressiven Spätwerke haben Kunstgeschichte geschrieben.
Bei meinem letzten Besuch im Herbst stand ich vor einer seiner Kriegszeichnungen – und ich sage dir, diese Intensität lässt dich nicht kalt. Du siehst nicht einfach Striche auf Papier, du spürst die Erschütterung, die hinter jedem Strich steckt. Die Sammlung deckt alle Schaffensphasen ab: vom expressionistischen Frühwerk über die Neue Sachlichkeit bis zu den nachdenklichen Arbeiten der 1960er Jahre. Besonders beeindruckend finde ich, dass du hier Werke siehst, die du in keinem anderen Museum der Welt findest.
Mein Tipp: Nimm dir vor den expressionistischen Porträts Zeit – die Detailtiefe und emotionale Wucht der Zeichnungen wirkt erst aus der Nähe richtig
Ein historisches Detail, das die Sammlung so besonders macht: Die Verbindung zwischen Walther Groz und Otto Dix entstand über den Dresdner Maler Otto Gussmann, der Dix‘ Lehrer an der Dresdner Kunstakademie war. Um Gussmanns und Dix‘ Werke herum bauten Groz und sein Berater Hagenlocher systematisch eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen Deutschlands auf.
Insider-Tipp: Jubiläumsausstellung „Otto Dix – Alpha Omega“
Zum 50-jährigen Jubiläum 2025 zeigte das Museum erstmals den kompletten Dix-Bestand in der zweiteiligen Ausstellung „Otto Dix – Alpha Omega“. Der zweite Teil „Omega“ wurde bis 22. Februar 2026 verlängert. Dazu erschien ein umfassender Katalog im Hirmer Verlag (38 €) – ein Muss für Dix-Fans!
Mehr als nur Dix: Die vielfältige Sammlung
Neben Otto Dix beherbergt das Museum weitere Sammlungshighlights, die dich überraschen werden. Der Ebinger Freilichtmaler Christian Landenberger ist mit über 90 Gemälden und rund 360 Arbeiten auf Papier vertreten – auch hier der weltweit größte Bestand. Seine impressionistischen Landschaften der Schwäbischen Alb strahlen ein Licht aus, das dich sofort in seinen Bann zieht. Dann gibt es die Sammlung von Felix Hollenberg mit über 1.000 Radierungen und sogar originalen Druckplatten – ein Paradies für Grafik-Liebhaber.
Was mich persönlich besonders fasziniert, ist die Spezialsammlung „Das Landschaftsbild der Schwäbischen Alb“. Hier findest du Darstellungen unserer Heimat vom 17. Jahrhundert bis heute – von alten Kupferstichen über naturalistische Ölbilder bis zu modernen Abstraktionen. Auch Werke von HAP Grieshaber, dem bedeutendsten deutschen Holzschneider des 20. Jahrhunderts, sind dabei. Grieshaber lebte und arbeitete jahrzehntelang auf der Achalm bei Reutlingen und setzte sich in seiner berühmten Holzschnittmappe „Rettet die Wacholderalb“ leidenschaftlich für den Erhalt der Alblandschaft ein – ein frühes Beispiel für Umweltengagement, das die heutige Anerkennung als UNESCO-Biosphärengebiet mit vorbereitete.
Besonders beeindruckend: Die Vielfalt der Techniken in der Grafik-Sammlung – von zarten Bleistiftskizzen über farbige Lithografien bis zu ausdrucksstarken Drucken
Ausflugsziele & Ausflüge
Hier findest Du die meiner Meinung nach schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. An allen Orten bin ich selber mehrfach gewesen. Die Schwäbische Alb bietet einige Sehenswürdigkeiten, die Du unbedingt entdecken solltest. Wir sehen uns – auf der wunderschönen Schwäbischen Alb.
Der „junge kunstraum“ – Einziges Kindermuseum im Zollernalbkreis
Wenn du mit Kindern unterwegs bist, wird dich der „junge kunstraum“ begeistern. Seit 2011 ist er das einzige Kinder- und Familienmuseum im gesamten Zollernalbkreis – und ein echtes Highlight für Familien auf der Schwäbischen Alb. In zwei Ausstellungsräumen und dem Atelierraum „mini-mal“ werden originale Kunstwerke so präsentiert, dass auch die Kleinsten sie verstehen und erleben können. Was mir besonders gefällt: Die Bilder hängen niedriger als im normalen Museum, sodass Kinder die Kunst auf Augenhöhe betrachten können.
Die jährlich wechselnden Ausstellungen greifen spannende Themen auf: Von „Manege frei!“ mit einem Zirkus-Thema bis zur aktuellen Ausstellung „Auf zu den Sternen“ (Oktober 2025 bis September 2026), die kleine Entdecker in die Weiten des Weltalls mitnimmt. Und das Beste: Der Eintritt ist für alle unter 18 Jahren kostenlos! Falls du noch mehr Ausflugstipps bei schlechtem Wetter auf der Schwäbischen Alb suchst – das Kunstmuseum ist einer der besten.
Im Museum erwartet dich eine beeindruckende Vielfalt – wie dieser thematisch gestaltete Raum mit orientalischen Elementen, der Kunst und Kultur auf faszinierende Weise verbindet
Besondere Veranstaltungen und Workshops
Das Kunstmuseum Albstadt ist weit mehr als ein Ort, an dem du nur Bilder anschaust. Es lebt. Nach unzähligen Besuchen auf der Schwäbischen Alb kann ich dir sagen: Kaum ein Museum in der Region bietet ein so vielfältiges Programm. Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es den „Prosecco-Sonntag“ – ein prickelndes Kunstgespräch, bei dem du bei einem Glas Prosecco vor ausgewählten Werken ins Plaudern kommst. Dann der „Kuchen-Sonntag“: Kaffee und selbstgebackener Kuchen im Museumsforum, organisiert vom Förderverein.
Besonders empfehlen kann ich die Druckwerkstatt – ein echtes Alleinstellungsmerkmal des Museums. Hier kannst du unter fachkundiger Anleitung selbst druckgrafische Techniken wie Kaltnadelradierung oder Farbhochdruck ausprobieren. Das ganztägige Angebot „Stille Horizonte“ kostet 55 Euro inklusive Material und ist jeden Cent wert. Und wer es etwas ungewöhnlicher mag: Beim „KunstFlow“ praktizierst du Pilates direkt in der Ausstellung – eine Kombination, die ich so noch nirgendwo erlebt habe.
Im großen Ausstellungssaal mit seinem edlen Parkettboden steht ein Konzertflügel, und regelmäßig finden hier Konzerte statt. Musik und Kunst in einem Raum – das erzeugt eine Atmosphäre, die dich nicht so schnell vergessen lässt. Die AlbCard ist übrigens ein heißer Tipp: Als Übernachtungsgast erhältst du damit freien Eintritt ins Kunstmuseum und in über 180 weitere Attraktionen der Schwäbischen Alb.
Wanderungen
Hier findest Du meine Wanderungen auf der schwäbischen Alb mit genauer Streckenbeschreibung, Fotos und teilweise auch Videos. Natürlich auch eine Karte der Anfahrt.
Anreise und Parken
Das Kunstmuseum liegt zentral im Stadtteil Ebingen, direkt neben dem Rathaus am Kirchengraben 11. Wenn du mit dem Auto kommst, nimmst du die B 463, Abfahrt Ebingen, und fährst Richtung Stadtmitte. Von der A81 (Stuttgart–Singen) geht es ab der Ausfahrt Empfingen über die B 463 via Balingen nach Albstadt. Am besten parkst du in der Tiefgarage Bürgerturm am Kirchengraben 38 – das ist dieselbe Straße, nur wenige Schritte entfernt. Alternativ gibt es das Parkhaus am Bahnhof oder das Parkhaus Schlossbergcenter.
Mit dem Zug erreichst du Albstadt-Ebingen über die Zollern-Alb-Bahn, die dich mit Stuttgart (über Tübingen), Reutlingen und Sigmaringen verbindet. Vom Bahnhof Ebingen sind es nur sieben Minuten zu Fuß zum Museum. Das finde ich super, denn so kannst du den Museumsbesuch perfekt mit einer Zugfahrt durch die schöne Alblandschaft kombinieren.
Schwäbisch einkehren: Mein Restaurant-Tipp
Nach dem Museumsbesuch solltest du unbedingt im Gasthof Linde (gasthof-linde.com) einkehren, nur wenige Gehminuten vom Museum entfernt in der Unteren Vorstadt 1 in Albstadt-Ebingen. Hier bekommst du authentische schwäbische Küche mit dem Qualitätssiegel „Schmeck den Süden“: Zwiebelrostbraten mit Butterspätzle, Maultaschen, Kässpätzle oder Linsen mit Spätzle – alles, was das schwäbische Herz begehrt. Das Restaurant wird auf Tripadvisor als Nummer 1 in Albstadt geführt und hat auf Booking.com eine Bewertung von 9,2. Ein besonderer Tipp: Als Übernachtungsgast im Gasthof Linde erhältst du die AlbCard inklusive, mit der du kostenlos ins Kunstmuseum und zu über 180 weiteren Attraktionen kommst. Sonntags ist allerdings Ruhetag – plane deinen Besuch entsprechend. (Untere Vorstadt 1, 72458 Albstadt-Ebingen)
Tipps für verschiedene Besucher
Für Paare empfehle ich den Prosecco-Sonntag: Kunst und Sekt in entspannter Atmosphäre – romantischer geht’s kaum auf der Schwäbischen Alb. Familien sollten direkt in den „jungen kunstraum“ starten, dort kreativ werden und dann die Erwachsenen-Ausstellung erkunden – Kinder unter 18 zahlen keinen Eintritt. Solo-Reisende und Kunstfans rate ich, den Audioguide für 3 Euro mitzunehmen – so erfährst du Hintergründe, die dir sonst verborgen bleiben. Und Wanderer: Albstadt ist die Heimat der berühmten Traufgänge. Kombiniere einen Vormittag auf dem Traufgang Zollernburg-Panorama oder Wacholderhöhe mit einem Nachmittag im Museum – die perfekte Mischung aus Natur und Kultur.
Unterkünfte
Hier findest Du die besten Hotels und Ferienwohnungen auf der Schwäbischen Alb. Ob du zum Shoppen nach Metzingen kommst, oder die schönsten Wanderungen und Ausflugsziele hier erleben willst. Hier findest du die optimale Unterkunft.
Häufige Fragen zum Kunstmuseum Albstadt
Wie viel kostet der Eintritt ins Kunstmuseum Albstadt?
Stand 2025 kostet der Eintritt für Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Auch Inhaber der AlbCard kommen kostenlos hinein.
Ist das Kunstmuseum Albstadt für Kinder geeignet?
Absolut! Der „junge kunstraum“ ist das einzige Kinder- und Familienmuseum im Zollernalbkreis. Speziell für Kinder von 4 bis 14 Jahren konzipiert, mit Mitmach-Stationen und wechselnden Themenausstellungen. Aktuell läuft „Auf zu den Sternen“ zum Thema Weltraum.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
Das Museum hat Dienstag bis Samstag von 14 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Sonntags hast du die längste Besuchszeit und kannst den Besuch ideal mit einem Brunch oder einer Wanderung am Vormittag verbinden.
Kann man das Kunstmuseum Albstadt auch bei Regen besuchen?
Das Museum ist das perfekte Schlechtwetter-Ziel auf der Schwäbischen Alb. Über 1.400 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf mehreren Etagen bieten stundenlangen Kunstgenuss – ganz unabhängig vom Wetter draußen.
Gibt es Parkplätze am Kunstmuseum Albstadt?
Ja, direkt in derselben Straße liegt die Tiefgarage Bürgerturm (Kirchengraben 38). Außerdem gibt es das Parkhaus am Bahnhof und das Parkhaus Schlossbergcenter in fußläufiger Entfernung.
Ist das Kunstmuseum Albstadt barrierefrei?
Teilweise. Der Haupteingang hat 7 Stufen, aber über die Rückseite des Gebäudes gibt es einen rollstuhlgerechten Zugang mit Klingel. Ein Fahrstuhl führt bis ins 3. OG, nur das 4. OG ist per Treppe erreichbar. Eine rollstuhlgerechte Toilette ist im Erdgeschoss vorhanden.
Wie komme ich mit dem Zug zum Kunstmuseum Albstadt?
Mit der Zollern-Alb-Bahn bis Albstadt-Ebingen. Vom Bahnhof sind es nur 7 Minuten zu Fuß. Die Strecke verbindet Albstadt mit Stuttgart, Tübingen, Reutlingen und Sigmaringen.
Fakten und Besuchertipps
| Adresse | Kirchengraben 11, 72458 Albstadt-Ebingen |
| Öffnungszeiten | Di–Sa: 14:00–17:00 Uhr, So & Feiertage: 11:00–17:00 Uhr, Montag geschlossen |
| Eintrittspreise | Erwachsene 8 €, ermäßigt 6 €, unter 18 Jahre kostenlos, AlbCard kostenlos |
| Anfahrt | B 463 Abfahrt Ebingen, oder A81 Ausfahrt Empfingen über B 463. Tiefgarage Bürgerturm (Kirchengraben 38) direkt nebenan. ÖPNV: Zollern-Alb-Bahn bis Bf. Albstadt-Ebingen (7 Min. Fußweg) |
| Beste Besuchszeit | Sonntag ab 11 Uhr – maximale Besuchszeit und ideal kombinierbar mit Brunch oder Wanderung |
| Dauer | 1,5 bis 3 Stunden je nach Interesse |
| Barrierefrei | Teilweise – rollstuhlgerechter Zugang über Rückseite, Fahrstuhl bis 3. OG |
| Hunde erlaubt | Nein (Ausnahme: Assistenzhunde) |
| Gastronomie vor Ort | Kaffee und Kuchen an „Kuchen-Sonntagen“ im Forum, keine feste Gastronomie – Restaurants in direkter Umgebung |
| Insider-Tipp | Ab Februar 2026 ist der Eintritt nur noch bargeldlos möglich – denk an deine EC-Karte! |
| Website | https://www.kunstmuseumalbstadt.de/ |
| Google Maps | https://www.google.com/maps/search/?api=1&query=Kunstmuseum+Albstadt+Kirchengraben+11+72458+Albstadt |
Mein Fazit: Ein Muss für jeden Alb-Besucher
Das Kunstmuseum Albstadt hat mich bei jedem meiner Besuche aufs Neue überrascht. Es ist einer dieser Orte auf der Schwäbischen Alb, die du nicht auf dem Schirm hast – und die dich dann umso mehr begeistern. Ob du mit der Familie den „jungen kunstraum“ entdeckst, dich vor einem Dix-Original in Gedanken verlierst oder bei einem Konzert im Ausstellungssaal Gänsehaut bekommst: Dieses Museum verdient mehr Aufmerksamkeit. Plane es bei deinem nächsten Besuch auf der Schwäbischen Alb fest ein – du wirst es nicht bereuen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja bei der nächsten Ausstellungseröffnung. Bis dahin: Auf der wunderschönen Schwäbischen Alb!




