Es gibt Momente, die bleiben. Ich stehe vor einer Vitrine im Heidengrabenzentrum und betrachte einen kobaltblauen Glasarmring, der vor über 2.000 Jahren von keltischen Meistern gefertigt wurde – zumindest seine perfekte Nachbildung. Das Licht bricht sich in den feinen Strukturen, und ich frage mich unwillkürlich: Welche Frau hat diesen Ring einst getragen? War es eine Priesterin? Eine Fürstin? Die Sonderausstellung „Keltenwelten – Repliken keltischer Kostbarkeiten“ entführt mich in eine Welt, die so nah und doch so fern ist. Was ich in den nächsten Stunden hier in Erkenbrechtsweiler entdecke, verändert meinen Blick auf unsere keltischen Vorfahren für immer. Doch die Zeit drängt: Nur noch bis zum 31. Januar 2026 kannst du diese einzigartige Sammlung bestaunen – danach wandert sie weiter nach Luxemburg.

Das neue Heidengrabenzentrum beeindruckt mit seiner modernen Architektur – inspiriert von einem keltischen Hügelgrab thront es am historischen Burrenhof.
Inhaltsverzeichnis
- Das Heidengrabenzentrum: Wo Geschichte auf modernste Architektur trifft
- Die Keltenwelten-Ausstellung: 35 Repliken erzählen Geschichten aus der Vergangenheit
- Der Heidengraben: Europas größte keltische Stadt liegt auf der Schwäbischen Alb
- Der Kelten-Erlebnis-Pfad: Geschichte zum Erwandern
- Der Aussichtsturm Heidengraben: 18 Meter Panoramablick
- Restaurant-Tipp: Schwäbische Küche am Burrenhof
- Drei weitere Kelten-Stätten für einen Themen-Tagesausflug
- Häufige Fragen zur Keltenwelten-Ausstellung (FAQ)
- Wie lange läuft die Ausstellung „Keltenwelten“ noch?
- Was kostet der Eintritt ins Heidengrabenzentrum?
- Ist das Heidengrabenzentrum für Kinder geeignet?
- Gibt es Parkplätze am Heidengrabenzentrum?
- Kann ich das Heidengrabenzentrum mit dem Hund besuchen?
- Wie viel Zeit sollte ich für den Besuch einplanen?
- Ist das Heidengrabenzentrum barrierefrei?
- Fakten und Besuchertipps
- Fazit: Ein kulturelles Highlight mit Verfallsdatum
Das Heidengrabenzentrum: Wo Geschichte auf modernste Architektur trifft
Als das Heidengrabenzentrum im Juni 2024 seine Türen öffnete, war die Begeisterung auf der Schwäbischen Alb riesig. Nach unzähligen Wanderungen durch die Region kann ich sagen: Hier ist etwas Besonderes entstanden. Das preisgekrönte Gebäude von ott_architekten BDA erinnert in seiner geschwungenen Form an ein keltisches Hügelgrab und fügt sich harmonisch in die Landschaft am historischen Burrenhof ein. Die Kombination aus Sichtbeton, warmem Fichte-Schälfurnier und rostbraunen Zunderstahl-Akzenten schafft eine Atmosphäre, die sofort in eine andere Zeit versetzt.
Auf über 350 Quadratmetern Ausstellungsfläche erwartet dich eine multimediale Zeitreise ins keltische Zeitalter. Interaktive Stationen, eindrucksvolle Filme und – mein persönliches Highlight – eine virtuelle Fahrt in einem originalgetreu rekonstruierten keltischen Wagen lassen das Leben vor über 2.000 Jahren lebendig werden. Was viele nicht wissen: Der Standort ist nicht zufällig gewählt. Du befindest dich hier mitten im größten keltischen Oppidum Mitteleuropas – einer befestigten Großsiedlung, in der einst bis zu 30.000 Menschen lebten.
Ausflugsziele & Ausflüge
Hier findest Du die meiner Meinung nach schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. An allen Orten bin ich selber mehrfach gewesen. Die Schwäbische Alb bietet einige Sehenswürdigkeiten, die Du unbedingt entdecken solltest. Wir sehen uns – auf der wunderschönen Schwäbischen Alb.
Die Keltenwelten-Ausstellung: 35 Repliken erzählen Geschichten aus der Vergangenheit
Bei meinem letzten Besuch im Januar 2026 habe ich mir besonders viel Zeit für die Sonderausstellung genommen. Der Archäotechniker Markus Neidhardt aus dem hessischen Niddatal-Kaichen hat über 30 Jahre Erfahrung in der Rekonstruktion keltischer Objekte – und das sieht man jedem einzelnen Stück an. Er verwendet authentische 12-prozentige Zinnbronze, die den originalen Legierungen sehr nahe kommt, und arbeitet ausschließlich nach traditionellen Techniken.

Die 35 Repliken der Keltenwelten-Ausstellung zeigen die unglaubliche Handwerkskunst unserer Vorfahren – vom filigranen Bronzeschmuck bis zu kunstvollen Glasarmringen.
Glasarmringe: Das Geheimnis der keltischen Glaskunst
Besonders faszinierend finde ich die Glasarmringe in Blau, Grün und Gelb aus der Mittel- und Spätlatènezeit (etwa 250 bis 50 v. Chr.). Stell dir vor: Die keltischen Handwerker formten diese nahtlosen Ringe durch eine Technik, die Archäologen „Glastöpfern“ nennen. Auf einer langsam drehenden Scheibe wurde das erhitzte Glas Schicht für Schicht aufgetragen – ein Verfahren, dessen Geheimnis erst 2007 durch aufwändige Experimente entschlüsselt werden konnte.
Besonders raffiniert sind die gelben Exemplare: Sie bestehen aus farblosem Glas mit einer inneren Schicht aus gelber Glaspaste. Von außen betrachtet leuchten sie in warmem Gold – ein Trick, den die Kelten vor über 2.000 Jahren perfektionierten. Ich stand minutenlang vor der Vitrine und konnte kaum glauben, welche Präzision hier erreicht wurde – ganz ohne moderne Werkzeuge.
Bronzefibeln mit Dämonengesichtern: Schutz und Schmuck in einem
Die Bronzefibeln der Ausstellung haben es mir besonders angetan. Die kunstvollen Maskenfibeln zeigen Dämonengesichter mit großen, glotzenden Augen – sie dienten nicht nur als Gewandschließen, sondern sollten auch böse Geister abwehren. Die drei Fibeln aus dem Frauengrab von Schwieberdingen bei Stuttgart gelten als Meisterwerke keltischer Metallkunst: eine Pferdefibel, eine Vogelfibel und eine Maskenfibel, die zusammen gefunden wurden. Was für eine Geschichte mag diese Frau zu Lebzeiten erlebt haben?

Mein Tipp: Nimm dir Zeit für die Details.
Ein weiteres Highlight sind die „Damen von Schengen“ – zwei kleine Figurinen aus Luxemburg, die als Leihgabe für diese Wanderausstellung zur Verfügung gestellt wurden. Verzierte Gürtelhaken mit Fabeltieren und filigranes Trachtzubehör runden die Sammlung ab. Bei jedem Exponat spüre ich den Stolz und die Kunstfertigkeit der keltischen Handwerker – Menschen, die keine Schrift kannten, aber Meisterwerke für die Ewigkeit schufen.
Der Heidengraben: Europas größte keltische Stadt liegt auf der Schwäbischen Alb
Was die Ausstellung so besonders macht, ist ihr Standort. Du befindest dich hier nicht irgendwo, sondern mitten im größten keltischen Oppidum Mitteleuropas. Mit einer Fläche von etwa 1.700 Hektar übertrifft der Heidengraben alle anderen bekannten keltischen Befestigungsanlagen – das berühmte Oppidum von Manching in Bayern bringt es gerade mal auf 380 bis 650 Hektar.

Im Heidengrabenzentrum erfährst du, wie keltische Siedlungen auf der Schwäbischen Alb einst aussahen – beeindruckende Rekonstruktionen machen Geschichte greifbar.
Um 120 v. Chr. errichteten die Kelten hier ihre Großsiedlung, die bis etwa 50 v. Chr. bewohnt war. Das Gebiet erstreckt sich über die drei Gemeinden Grabenstetten, Erkenbrechtsweiler und Hülben. Die 153 Hektar große „Elsachstadt“ bildete den dicht besiedelten Kernbereich mit zusätzlichen Schutzwällen, während der etwa 800 Hektar große Außenbereich hauptsächlich der Landwirtschaft diente.

Die strategische Lage kontrollierte mehrere überregionale Verkehrswege zwischen Donau und Neckar. Besonders wichtig war die zuverlässige Wasserversorgung – auf der normalerweise wasserarmen Schwäbischen Alb eine absolute Seltenheit. Funde von Amphoren für römischen Wein, die auf 130 bis 90 v. Chr. datiert werden, belegen weitreichende Handelsbeziehungen bis ans Mittelmeer. Die Kelten hier oben auf der Alb waren keine isolierten Bauern, sondern Teil eines europaweiten Handelsnetzwerks.
Der berühmte Achsnagel von Grabenstetten
Ein Fund hat mich bei meinen Recherchen besonders beeindruckt: Der Achsnagel von Grabenstetten ist ein eiserner Bolzen mit einer aufgegossenen Bronzefigur eines Dämons. Er diente als magischer Schutz für Wagen und Fahrer – man glaubte, dass die Dämonengestalt böse Geister während der Reise abwehren würde. Das Original befindet sich heute im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart, aber im Heidengrabenzentrum erfährst du seine ganze Geschichte.
Warum die Kelten ihre Stadt um 50 v. Chr. verließen, bleibt bis heute ein Rätsel. Klimaveränderungen, Seuchen oder der Einfall germanischer Stämme – die Wissenschaft diskutiert verschiedene Theorien. Sicher ist nur: Eine blühende Metropole wurde aufgegeben, und erst Jahrhunderte später siedelten sich wieder Menschen in dieser Region an.
Wanderungen
Hier findest Du meine Wanderungen auf der schwäbischen Alb mit genauer Streckenbeschreibung, Fotos und teilweise auch Videos. Natürlich auch eine Karte der Anfahrt.
Der Kelten-Erlebnis-Pfad: Geschichte zum Erwandern
Nach dem Museumsbesuch solltest du unbedingt den Kelten-Erlebnis-Pfad erkunden. Der 6 Kilometer lange Rundweg wurde 2021 eröffnet und verbindet das Heidengrabenzentrum mit archäologischen Stätten im Gelände. An 8 bis 9 Stationen erfährst du alles über Gräberfelder, Ackerbau, Siedlungswesen und die imposanten Wallanlagen, die teilweise noch heute im Gelände erkennbar sind.

Vom Heidengrabenturm hast du einen fantastischen Blick über Hülben und den Beginn des Kelten-Erlebnispfads durch die ehemalige Keltensiedlung.
Mein Tipp: Lade dir die kostenlose Begleit-App vorab herunter (etwa 600 MB). Sie bietet Augmented Reality, 3D-Rekonstruktionen und Hörspiele in Deutsch und Englisch, die das Erlebnis auf ein ganz neues Level heben. An manchen Stellen siehst du durch dein Smartphone plötzlich keltische Häuser entstehen, wo heute nur noch Wiesen und Wälder sind. Bring auf jeden Fall einen voll geladenen Akku mit!
Der Pfad ist weitgehend barrierefrei gestaltet und auch mit Rollstuhl befahrbar. Für den Rundweg solltest du 2 bis 3 Stunden einplanen. Bei schönem Wetter einer der schönsten Spaziergänge auf der mittleren Schwäbischen Alb.

Der Aussichtsturm Heidengraben: 18 Meter Panoramablick
Direkt am Wanderparkplatz erwartet dich der 18 Meter hohe Aussichtsturm Heidengraben. Der Aufstieg über die Holztreppen lohnt sich: Oben angekommen hast du einen 360-Grad-Panoramablick über das gesamte Oppidum-Gelände, den Albtrauf und bei klarer Sicht bis zum Hohenneuffen. Der Turm ist kostenlos zugänglich und ganzjährig geöffnet.

Der Aussichtsturm Heidengraben ist eine der neuesten Attraktionen auf der Schwäbischen Alb – von hier oben überblickst du das gesamte Kelten-Areal.
Für ambitionierte Wanderer empfehle ich den Achsnagelweg – eine 27 bis 30 Kilometer lange Tour mit 19 Informationstafeln und spektakulären Aussichtsfelsen am Albtrauf. Benannt ist der Weg nach dem berühmten Achsnagel-Fund, der hier gemacht wurde.

Die Aussichtsplattform des Heidengrabenturms bietet bei klarem Wetter einen unvergesslichen Rundumblick über die Schwäbische Alb.
Restaurant-Tipp: Schwäbische Küche am Burrenhof
Nach so viel Geschichte und frischer Luft knurrt der Magen. Nur wenige Schritte vom Heidengrabenzentrum entfernt liegt der Burrenhof – ein traditionsreiches Landgasthaus aus dem Jahr 1838. Freitags bis sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr serviert das Team schwäbische Klassiker: panierte Schnitzel mit hausgemachten Spätzle, Zwiebelrostbraten vom Weiderind und Sauerbraten mit Dinkelspätzle. Der Biergarten bietet bei schönem Wetter einen herrlichen Blick auf den Albtrauf. Kleiner Insider-Tipp für VfB-Fans: Die Gaststätte ist bekannt für ihre fußballbegeisterten Stammgäste! (Burrenhof 1, 73268 Erkenbrechtsweiler, Tel. 07026 7346)

Der Burrenhof ist heute eine gemütliche Gaststätte mit schwäbischer Küche – perfekt für eine Stärkung nach dem Museumsbesuch.
Drei weitere Kelten-Stätten für einen Themen-Tagesausflug
Wenn dich die Kelten-Begeisterung gepackt hat, kannst du deinen Ausflug zu einem echten Kelten-Tag erweitern:
Das Keltenmuseum Hochdorf (Keltenstraße 2, 71735 Eberdingen-Hochdorf, etwa 50 km entfernt) beherbergt die rekonstruierte Grabkammer eines keltischen Fürsten aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Ein 60 Meter breiter, wiederaufgeschütteter Grabhügel und ein rekonstruiertes keltisches Gehöft ergänzen das Erlebnis. Geöffnet Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Eintritt 5 Euro (www.keltenmuseum.de).
Die Heuneburg bei Herbertingen (etwa 90 km entfernt) gilt als älteste Stadt nördlich der Alpen. Das Freilichtmuseum zeigt eine rekonstruierte Lehmziegelmauer – das älteste massive Lehmbauwerk nördlich der Alpen. Die Heuneburg wurde 2024 auf die deutsche UNESCO-Welterbe-Vorschlagsliste aufgenommen.
Der Ipf bei Bopfingen im Ostalbkreis beeindruckt durch seine markante Kegelform. Die Freilichtanlage „Keltenwelt“ am Fuß des 668 Meter hohen Berges zeigt ein rekonstruiertes keltisches Großgebäude.
Unterkünfte
Hier findest Du die besten Hotels und Ferienwohnungen auf der Schwäbischen Alb. Ob du zum Shoppen nach Metzingen kommst, oder die schönsten Wanderungen und Ausflugsziele hier erleben willst. Hier findest du die optimale Unterkunft.
Häufige Fragen zur Keltenwelten-Ausstellung (FAQ)
Wie lange läuft die Ausstellung „Keltenwelten“ noch?
Die Sonderausstellung „Keltenwelten – Repliken keltischer Kostbarkeiten“ ist nur noch bis zum 31. Januar 2026 im Heidengrabenzentrum zu sehen. Danach wandert sie weiter ins Biodiversum nach Remerschen in Luxemburg. Stand Januar 2026 bleiben also nur noch wenige Tage für einen Besuch!
Was kostet der Eintritt ins Heidengrabenzentrum?
Der Eintritt kostet 8 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder von 6 bis 17 Jahren und 20 Euro für Familien (2 Erwachsene + eigene Kinder). Ermäßigte Tickets gibt es für 6 Euro. Die Sonderausstellung Keltenwelten ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Inhaber der AlbCard erhalten kostenlosen Eintritt.
Ist das Heidengrabenzentrum für Kinder geeignet?
Absolut! Das Museum ist speziell auf Familien ausgerichtet. Interaktive Stationen, kindgerechte Erklärungen und die virtuelle Wagenfahrt begeistern Kinder ab etwa 6 Jahren. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.
Gibt es Parkplätze am Heidengrabenzentrum?
Ja, der Wanderparkplatz „Hochholz/Astropfad“ liegt nur 500 Meter vom Eingang entfernt. Die Parkgebühr beträgt 5 Euro pauschal pro Tag (zahlbar am Automaten, 9:00 bis 16:00 Uhr). Für mobilitätseingeschränkte Besucher gibt es Behindertenparkplätze direkt vor dem barrierefreien Gebäude.
Kann ich das Heidengrabenzentrum mit dem Hund besuchen?
Im Bistro sind Hunde willkommen, in der Ausstellung selbst sind sie leider nicht erlaubt – auch nicht in Taschen oder Rucksäcken. Trinknäpfe werden bereitgestellt.
Wie viel Zeit sollte ich für den Besuch einplanen?
Für die Ausstellung allein genügen 1 bis 1,5 Stunden. Mit dem Kelten-Erlebnis-Pfad und dem Aussichtsturm solltest du einen halben bis ganzen Tag einplanen. Mein Tipp: Ankunft kurz vor 11:00 Uhr, dann Ausstellung, Mittagspause im Burrenhof und anschließend der Erlebnispfad.
Ist das Heidengrabenzentrum barrierefrei?
Ja, das Gebäude ist vollständig rollstuhlgerecht mit Aufzügen, weiten Gängen und Leitsystem. Auch der Kelten-Erlebnis-Pfad ist weitgehend barrierearm gestaltet.

Am Wanderparkplatz beim Aussichtsturm Heidengraben zahlst du 5 Euro Parkgebühr pro Tag – von hier sind es nur 500 Meter zum Heidengrabenzentrum.
Fakten und Besuchertipps
Adresse: Heidengrabenzentrum, Burrenhof 2, 73268 Erkenbrechtsweiler
Anfahrt mit dem Auto: Über die A8 (Ausfahrt Kirchheim/Teck) oder von Bad Urach über Hülben. Wanderparkplatz „Hochholz/Astropfad“ ca. 500 m vom Eingang.
Anfahrt mit ÖPNV: Buslinie 177 bis Haltestelle „Erkenbrechtsweiler Hochholz“
Öffnungszeiten: Ganzjährig Donnerstag bis Sonntag, 11:00 – 17:00 Uhr
Eintrittspreise (Stand 2026):
- Erwachsene: 8 Euro
- Kinder (6-17 Jahre): 5 Euro
- Familienkarte: 20 Euro
- Ermäßigt: 6 Euro
- Audio-Guide: 2 Euro Leihgebühr
- AlbCard: Eintritt frei
Parkgebühren: 5 Euro pro Tag (Automat, 9:00-16:00 Uhr)
Beste Besuchszeit: Wochentags (Do/Fr) ist weniger los als am Wochenende
Dauer: 1-1,5 Std. für Ausstellung, 2-3 Std. mit Erlebnispfad, halber/ganzer Tag mit allem
Barrierefrei: Ja, vollständig rollstuhlgerecht
Hunde: Im Bistro erlaubt, in der Ausstellung nicht
Gastronomie vor Ort: Ja, Burrenhof direkt nebenan (Fr-So)
Insider-Tipp: App vorab laden (600 MB) und Akku vollladen für den Kelten-Erlebnis-Pfad!
Website: www.region-heidengraben.de
Google Maps: Heidengrabenzentrum auf Google Maps
Kontakt: Tel. +49 7025 8499065, E-Mail: info@region-heidengraben.de
Fazit: Ein kulturelles Highlight mit Verfallsdatum
Die Kombination aus hochkarätiger Sonderausstellung, dem einzigartigen historischen Standort und den vielfältigen Erlebnismöglichkeiten macht das Heidengrabenzentrum zu einem der spannendsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. An allen Orten hier bin ich selber mehrfach gewesen, und jedes Mal entdecke ich etwas Neues. Die „Keltenwelten“-Ausstellung wandert nach dem 31. Januar 2026 weiter – wer die 35 Repliken vor der beeindruckenden Kulisse des größten keltischen Oppidums Mitteleuropas erleben möchte, sollte die verbleibenden Tage unbedingt nutzen. Wir sehen uns – auf der wunderschönen Schwäbischen Alb!




