
Der Wind peitscht mir ins Gesicht, als ich den letzten felsigen Anstieg zum Lochenstein nehme. 20 Minuten steiler Aufstieg – und dann stehe ich auf knapp 964 Metern, neben dem schönsten Gipfelkreuz der Schwäbischen Alb. Ein Holzkreuz, wie man es sonst nur aus den Alpen kennt. Vor mir: die Burg Hohenzollern im Nordosten, der Schwarzwald im Westen und an klaren Tagen die Alpenkette am Horizont. Unter mir liegt Balingen, fast 400 Meter tiefer. Was die wenigsten wissen: An diesem Bergsattel kreuzten sich schon in der Keltenzeit bedeutende Handelswege. Archäologen der Universität Tübingen haben 2024 bronzezeitliche Keramik und keltische Glasperlen ausgegraben. Was ich bei meinen zahlreichen Besuchen am Lochenpass alles entdeckt habe – von mystischen Felsenmeeren bis zu einer gruseligen Sage um eine untreue Burgherrin – das erzähle ich dir jetzt.
Der mächtige Lochenstein mit seiner markanten Felswand thront über dem idyllischen Lochengründle – bei meinem letzten Sommerbesuch hat mich dieser Anblick wieder einmal umgehauen
Inhaltsverzeichnis
- Der Lochenpass – ein Albaufstieg mit jahrtausendealter Geschichte
- Der Lochenstein – das schönste Gipfelkreuz der Schwäbischen Alb
- Die Sage vom elenden Ende der Burgherrin
- 6 Wanderungen am Lochenpass – für jeden die richtige Route
- Naturjuwel am Albtrauf – seltene Pflanzen und Felsenbrüter
- Winterzauber am Lochenpass – Schneesicher auf 888 Metern
- Das ganze Jahr ein Erlebnis – saisonale Highlights
- Sehenswürdigkeiten in der Nähe – perfekt für Tagesausflüge
- Restaurant-Tipp: Schwäbische Küche rund um den Lochenpass
- Häufig gestellte Fragen zum Lochenpass
- Wie komme ich zum Lochenpass auf der Schwäbischen Alb?
- Wie lange dauert die Wanderung zum Lochenstein-Gipfelkreuz?
- Gibt es Parkplätze am Lochenpass?
- Ist der Lochenpass für Kinder und Familien geeignet?
- Kann man den Lochenpass auch bei Regen besuchen?
- Wann ist die beste Zeit für einen Besuch am Lochenpass?
- Sind Hunde am Lochenpass erlaubt?
- Fakten und Besuchertipps
Der Lochenpass – ein Albaufstieg mit jahrtausendealter Geschichte
Auf 888 Metern Höhe verbindet der Lochenpass über die Landesstraße L 440 das Eyachtal bei Balingen-Weilstetten mit dem Großen Heuberg bei Meßstetten-Tieringen. Die 7,5 Kilometer lange Passstraße windet sich in sechs eleganten Serpentinen durch das sogenannte Lochengründle – ein enger, bewaldeter Einschnitt am Albtrauf, der bei Motorradfahrern und Rennradlern gleichermaßen beliebt ist. Knapp 300 Höhenmeter überwindest du auf der Nordrampe, bei einer durchschnittlichen Steigung von fünf bis sechs Prozent.
Was viele nicht wissen: Dieser Passübergang wurde bereits in vorchristlicher Zeit genutzt. Im Bauernkrieg 1525 kämpften Truppen am Fuß der Lochen, während des Spanischen Erbfolgekriegs 1703 wurden Verteidigungsschanzen errichtet. Die moderne Serpentinenstraße entstand zwischen 1848 und 1852 – finanziert mit 25.000 Gulden, gebaut von hunderten Ortsarmen nach der großen Hungerkrise.
Wie ein gerahmtes Gemälde: Der Blick durch den schmiedeeisernen Bilderrahmen auf den Lochenstein – mein Lieblingsmotiv am Lochenpass
Geologisch ist der Lochenpass eine echte Besonderheit. Der Albtrauf zeigt sich hier mit einer Mächtigkeit von fast 400 Metern. So beeindruckend, dass Geologen eine eigene Gesteinsformation nach diesem Ort benannt haben: Die „Lochen-Subformation“ ist die älteste Ausprägung der Oberjura-Massenkalk-Formation. Der gesamte Bereich gehört zum UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb und liegt im Hohenzollerngraben – einer tektonischen Störungszone, seit 2005 als Erdbebenzone 3 eingestuft.
Gut zu wissen für Motorradfahrer
Die Auffahrt von Weilstetten ist an Samstagen, Sonn- und Feiertagen (ca. Mai bis Oktober) für Motorräder gesperrt. Grund sind die vielen Unfälle in den Serpentinen. Rennradfahrer dagegen lieben die Steige als Kategorie-3-Anstieg – und seit 2015 gibt es sogar einen beschilderten Mountainbike-Trail mit 1,9 Kilometer Steilabfahrt von der Jugendherberge am Pass.
Der Lochenstein – das schönste Gipfelkreuz der Schwäbischen Alb
Vom Wanderparkplatz am Lochenpass sind es nur 20 Minuten steil bergauf – aber diese 100 Höhenmeter haben es in sich. Über einen teils mit Stufen versehenen Bergpfad erreichst du den Gipfel des Lochensteins auf 963,6 Metern. Und dort oben erwartet dich etwas, das es auf der Schwäbischen Alb so gut wie nirgends gibt: ein echtes Holz-Gipfelkreuz auf einer exponierten Felskanzel. Fast könnte man meinen, man stünde in den Alpen – nicht umsonst beschreibt der Schwäbische Albverein die Balinger Berge als Landschaft mit „Hochgebirgscharakter“.
Das Gipfelkreuz auf dem Lochenstein – 963 Meter über dem Meer und eines der wenigen Gipfelkreuze der Schwäbischen Alb mit atemberaubendem Fernblick
Die Aussicht vom Lochenstein gehört für mich zu den besten der gesamten Schwäbischen Alb. Im Nordosten erkennst du die Burg Hohenzollern – einer der besten Foto-Spots für die Stammburg. Nach Westen schweift der Blick bis zum Schwarzwald, an klaren Tagen sogar bis zu den Alpen. Bei meinem letzten Herbstbesuch konnte ich sogar den Stuttgarter Fernsehturm ausmachen.
Der Lochenstein birgt noch viel mehr als eine grandiose Aussicht. Archäologen haben Spuren einer jahrtausendealten Besiedlung gefunden – von der Jungsteinzeit über die keltische Hallstattkultur bis zur Römerzeit. Die Universität Tübingen führte 2024 Grabungen durch und entdeckte bronzezeitliche Keramik, Glasperlen und Fibeln. Vermutlich war der Lochenstein ein wichtiger Wegpunkt an der europäischen Hauptwasserscheide zwischen Rhein und Donau.
⚠️ Wichtiger Hinweis
Der westliche Teil des Gipfelfelsens darf seit Anfang 2017 nicht mehr betreten werden. Grund ist der Schutz der extrem seltenen Alpen-Augenwurz (Athamanta cretensis) – einem nachwärmezeitlichen Relikt alpiner Flora, das hier als eine der wenigen Populationen außerhalb der Alpen überlebt hat. Der östliche Teil mit dem Gipfelkreuz ist aber weiterhin frei zugänglich.
Die Sage vom elenden Ende der Burgherrin
Am benachbarten Wenzelstein spielte sich der Sage nach ein Drama ab: Ritter Ulrich von Wenzelstein zog 1189 mit Kaiser Barbarossas Kreuzzugsheer ins Heilige Land. Als er zermürbt zurückkehrte, entdeckte er die Untreue seiner Gemahlin. Am nächsten Morgen fand man sie im grünen Jagdkleid zerschmettert im Burggraben. Der Sage nach spukt noch heute in stürmischen Nächten eine grüne Frau auf dem Wenzelstein – die Schrifttafel am Felsen erzählt die ganze Geschichte.
Mein Tipp: Von dieser Stelle am Lochenstein-Gipfel hast du durch die Kiefern gerahmt den schönsten Tiefblick ins Albvorland
6 Wanderungen am Lochenpass – für jeden die richtige Route
Nach unzähligen Wanderungen auf der Schwäbischen Alb kann ich dir sagen: Die Region rund um den Lochenpass gehört zu den abwechslungsreichsten Wandergebieten der gesamten Alb. Gleich sechs Rundwanderwege starten hier in direkter Nähe, dazu kreuzen sich mehrere berühmte Fernwanderwege. Hier ein Überblick über die besten Routen:
Panoramaschleife – Sage vom elenden Ende der Burgherrin (9,3 km, 3,5 Std.)
Start an der Dorfkirche in Hausen am Tann. Diese Runde führt über den Schafberg zum Gespaltenen Fels auf 1.000 Metern – wo du die Randklüfte des Albtraufs hautnah erlebst. Über den Wenzelstein mit der Sagentafel geht es zum Lochenpass und hinauf auf den Lochenstein. Am Grillplatz lohnt sich eine Pause – nimm Würstchen mit! 400 Höhenmeter bei mittlerer Schwierigkeit.
Premiumwanderweg HochAlbPfad Tieringer Hörnle (10,6 km, 3,5 Std.)
Mein Favorit! Dieser mit dem Deutschen Wandersiegel zertifizierte Premiumweg führt von Tieringen zur Schlichemquelle, dann vier Kilometer entlang der Albtrauf-Kante. Das Tieringer Hörnle auf 956 Metern ragt wie ein Schiffsbug über den Abgrund – Gänsehaut garantiert. 79 Prozent der Strecke verlaufen auf naturnahen Wegen.
Lochenstein-Hörnle-Rundweg (9,7 km, 4 Std.)
Start in Weilstetten – der Aufstieg durch geologische Schichten ist wie eine Zeitreise. Du durchquerst den Bannwald Untereck, das älteste Waldreservat der Schwäbischen Alb, und wanderst durch ein mystisches Felsenmeer. Der Höhepunkt: das Gipfelkreuz auf dem Lochenstein. Achtung: Bei Nässe sind einige Passagen anspruchsvoll – festes Schuhwerk ist Pflicht!
Weitere Rundwege am Lochenpass
Der Interstuhlpfad (12,8 km, 4,5 Std.) überrascht mit außergewöhnlichen Sitzskulpturen internationaler Designer entlang des Weges – Kunst trifft Natur. Der Schafberg-Rundweg (7 km, 3 Std.) bringt dich zum Gespaltenen Fels auf 1.000 Metern. Und wer wenig Zeit hat, nimmt den Roßwanger Rundweg (5,9 km, 2,5 Std.) – kurz, aber knackig steil.
Die große Wandertafel am Lochenpass zeigt dir alle sechs Rundwanderwege auf einen Blick – informiere dich vor dem Start über deine geplante Route
Fernwanderwege am Lochenpass
Am Lochenpass kreuzen sich gleich fünf Fernwanderwege! Der berühmte HW1/Albsteig (ca. 350 km, Top Trail of Germany) führt direkt über den Pass, dazu der Donau-Zollernalb-Weg (160 km, Qualitätsweg), der Hohenzollernweg (224 km) und der Jakobsweg Via Beuronensis. Fernwanderer kennen auch den Lembergturm am Ende des Donau-Zollernalb-Wegs.
️ Ausflugsziele & Ausflüge
Hier findest Du die meiner Meinung nach schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. An allen Orten bin ich selber mehrfach gewesen. Die Schwäbische Alb bietet einige Sehenswürdigkeiten, die Du unbedingt entdecken solltest. Wir sehen uns – auf der wunderschönen Schwäbischen Alb.
Naturjuwel am Albtrauf – seltene Pflanzen und Felsenbrüter
Das Naturschutzgebiet Schafberg-Lochenstein umfasst 102 Hektar und wurde 1987 unter Schutz gestellt. In dieser wild zerklüfteten Landschaft haben sich Pflanzen erhalten, die andernorts längst ausgestorben sind: Der Trauben-Steinbrech ist ein Relikt aus der Eiszeit, die Alpen-Augenwurz ein Überbleibsel alpiner Flora. In den Felswänden nisten Wanderfalken, Uhus und Kolkraben, in Höhlen und Wäldern überwintern seltene Fledermausarten wie die Bechsteinfledermaus.
Ungewöhnlich ist der Wald: Statt des typischen Kalkbuchenwalds wächst hier ein Ahorn-Eschen-Ulmen-Wald mit über 50 Meter hohen Weißtannen. Die Wacholderheiden werden traditionell mit Schafen beweidet – im Spätsommer blühen die Silberdisteln, das Wahrzeichen der Schwäbischen Alb.
Dieser Tiefblick vom Albtrauf über Balingen und das Albvorland hat mich bei meinem letzten Herbstbesuch besonders beeindruckt – fast 400 Meter Höhenunterschied auf einen Blick
Winterzauber am Lochenpass – Schneesicher auf 888 Metern
Wenn der erste Schnee fällt, verwandelt sich der Lochenpass in ein echtes Winterwunderland. Auf 888 bis 1.000 Metern Höhe liegt in normalen Wintern zuverlässig Schnee – das Klima hat hier fast schon subalpinen Charakter. Die Landesstraße L 440 wird zwar geräumt, doch die Landschaft drumherum versinkt unter einer dicken weißen Decke.
Der Lochenstein im Winterkleid – wenn Schnee die mächtige Felswand bedeckt, fühlt man sich fast wie in den Alpen
In unmittelbarer Nähe gibt es den Skilift Oberstocken bei Tieringen mit Flutlichtanlage – perfekt für Familien. Langläufer finden die Hörnleloipe, und am Rodelhang zwischen Lochen und Schafberg können die Kleinen rodeln. Besonders empfehlen kann ich dir das Winterwandern: Die Tiefblicke ins verschneite Albvorland sind einfach magisch. Wenn du winterliche Ausflugsziele im Albwinter suchst, bist du am Lochenpass goldrichtig.
Besonders beeindruckend: Die verschneite Winterlandschaft am Lochenpass mit den tief verschneiten Nadelbäumen und dem strahlend blauen Himmel
Das ganze Jahr ein Erlebnis – saisonale Highlights
Der Lochenpass hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz. Im Frühling blühen ab März Küchenschellen, im Mai folgen Orchideen auf den Kalkmagerrasen, während Wanderfalken an den Felswänden brüten. Im Sommer bietet die Hochfläche auf 880 bis 1.000 Metern spürbare Kühle – perfekt als Flucht vor der Hitze. Der Herbst ist für mich die schönste Jahreszeit: Die Laubfärbung am Albtrauf ist spektakulär, und häufig liegt das Albvorland unter einer Nebeldecke, während du auf dem Lochenstein in strahlendem Sonnenschein über ein endloses Nebelmeer blickst.
Wanderungen
Hier findest Du meine Wanderungen auf der schwäbischen Alb mit genauer Streckenbeschreibung, Fotos und teilweise auch Videos. Natürlich auch eine Karte der Anfahrt.
Sehenswürdigkeiten in der Nähe – perfekt für Tagesausflüge
Der Lochenpass ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Tagesausflüge. In Tieringen (3-4 km) lohnt der 3,5 Kilometer lange Waldlehrpfad mit 70 Infotafeln und der Barfußpfad. Die Schlichemquelle im Wald liegt direkt an der europäischen Wasserscheide zwischen Rhein und Donau.
In Balingen (ca. 10 km) lohnt das Zollernschloss mit dem Waagenmuseum – rund 600 Exponate, Eintritt frei (geöffnet Mi, Fr, So, 14-17 Uhr). Die Ruine Schalksburg etwa 6 Kilometer südöstlich auf 910 Metern ist berühmt für die Sage vom Hirschgulden. Auf dem Bergfried steht seit 1960 ein Aussichtsturm.
Und natürlich darf ein Abstecher zur Burg Hohenzollern nicht fehlen – nur 20-25 km entfernt mit Direktblick vom Lochenstein. Der Aussichtspunkt Zeller Horn und der Raichbergturm sind ebenfalls lohnenswerte Ziele in der Nähe.
Restaurant-Tipp: Schwäbische Küche rund um den Lochenpass
Nach einer ausgiebigen Wanderung empfehle ich dir die Gasthaus Krone in Heselwangen (krone-heselwangen.business.site) – das bestbewertete deutsche Restaurant in Balingen (Bürgermeister-Jetter-Straße 1, 72336 Balingen-Heselwangen). Der Zwiebelrostbraten medium rare ist hier legendär. Rechne mit 20-30 Euro pro Person. Geöffnet Mo/Di/Mi/Fr ab 15-16 Uhr, So ab 11:30 Uhr (Do und Sa Ruhetag). Direkt am Lochenpass bietet der Gasthof Berghütte in Tieringen (Berghof 1, 72469 Meßstetten-Tieringen) Panoramaterrasse auf 900 Metern, Kässpätzle und riesige hausgemachte Kuchen – perfekt für Familien.
Unterkünfte
Hier findest Du die besten Hotels und Ferienwohnungen auf der Schwäbischen Alb. Ob du zum Shoppen nach Metzingen kommst, oder die schönsten Wanderungen und Ausflugsziele hier erleben willst. Hier findest du die optimale Unterkunft.
Häufig gestellte Fragen zum Lochenpass
Fakten und Besuchertipps
| Adresse | Lochenpass, L 440 (Passhöhe), 72336 Balingen |
| ️ Parken | Großer Wanderparkplatz direkt an der Passhöhe – kostenlos, geschottert. GPS: N 48.220° E 8.851° |
| Anfahrt | Von Stuttgart: A81 → Ausfahrt Balingen → B463 → L440 durch Weilstetten (ca. 90 km, 1:15 h). Navi: „Lochenpass“ oder „Jugendherberge Lochen, Balingen“ |
| ÖPNV | LochenBus Linie 317 ab Balingen Bf → Haltestelle „Jugendherberge/Lochen“ (naldo-Verbund). Wochentags stündlich, sonn-/feiertags alle 2 Stunden |
| Öffnungszeiten | Frei zugänglich, ganzjährig, rund um die Uhr |
| Eintrittspreise | Kostenlos – kein Eintritt |
| ⏱️ Dauer | Gipfelbesteigung: ca. 1-1,5 Std. | Rundwanderwege: 2,5-4,5 Std. |
| ️ Höhe | Passhöhe: 888 m ü. NHN | Lochenstein-Gipfel: 963,6 m ü. NHN |
| Beste Besuchszeit | Mai–Oktober (Wandern), Jan–März (Wintersport), Okt–Nov (Herbstfarben & Nebelmeer) |
| ♿ Barrierefrei | Nein – steile, felsige Naturwege. Parkplatz geschottert |
| Hunde | Erlaubt, in Naturschutzgebieten Leinenpflicht |
| Gastronomie | Gasthof Berghütte (Tieringen, 3-4 km), Jugendherberge am Pass, Einkehr in Balingen |
| Insider-Tipp | Komm im Herbst zum Sonnenaufgang – wenn das Nebelmeer unter dir liegt und die Alpenkette am Horizont auftaucht, erlebst du einen der magischsten Momente der Schwäbischen Alb |
| Website | https://www.zollernalb.com |
| Google Maps | https://www.google.com/maps/search/Lochenpass+Balingen |
Der Lochenpass hat sich bei meinen zahlreichen Besuchen als einer meiner Lieblingsorte auf der Schwäbischen Alb herausgestellt. Ob kurzer Gipfelsturm zum Lochenstein, ausgedehnte Rundwanderung oder Winterspaziergang durch verschneite Wacholderheiden – dieser Ort belohnt dich jedes Mal. Die Kombination aus alpinem Charakter, jahrtausendealter Geschichte und Alpenblick macht den Lochenpass zu einem Ausflugsziel, das du dir nicht entgehen lassen solltest. Wir sehen uns – auf der wunderschönen Schwäbischen Alb!




