
Es gibt Orte auf der Schwäbischen Alb, die mich auch nach unzähligen Besuchen immer wieder in ihren Bann ziehen. Burg Rechtenstein gehört definitiv dazu. Als ich das erste Mal durch das enge Donautal fuhr und plötzlich dieser wuchtige Bergfried auf dem Felsen auftauchte, direkt daneben der elegante Zwiebelturm der Barockkirche – da wusste ich: Hier muss ich rauf.

Der mächtige Bergfried und die elegante Barockkirche St. Georg bilden zusammen das unverwechselbare Wahrzeichen von Rechtenstein – bei meinem letzten Besuch im Sommer war der Himmel so strahlend blau wie auf diesem Bild.
Was ich dort oben entdeckt habe, hat meine Erwartungen weit übertroffen. Nicht nur die atemberaubende Aussicht bis zum Kloster Obermarchtal, sondern auch das Geheimnis, das sich im Fels direkt unter der Burg verbirgt: eine mysteriöse Höhle mit dem schaurigen Namen „Geisterhöhle“. Und das Beste? Der Schlüssel zum Bergfried liegt einfach bei einer Familie im Burghof – echter schwäbischer Charme, kein Ticketschalter, keine Touristenmassen. Komm mit auf eine Entdeckungsreise zu einem der unterschätztesten Ausflugsziele der Region.
Inhaltsverzeichnis
- Die Geschichte einer einzigartigen Doppelburg
- Der romanische Bergfried – Dein Fenster ins Mittelalter
- Die Geisterhöhle – Mysteriöser Spalt im Fels
- Barockjuwel St. Georg – Wo die Burgkapelle stand
- Wandern und Radfahren rund um Rechtenstein
- Beste Reisezeit und Foto-Tipps
- Sehenswürdigkeiten in der Nähe
- Aktivitäten in der Region buchen
- Häufige Fragen zu Burg Rechtenstein
- Kann man den Bergfried von Burg Rechtenstein besteigen?
- Ist die Geisterhöhle bei Rechtenstein geöffnet?
- Wie lange dauert eine Besichtigung von Burg Rechtenstein?
- Gibt es Parkplätze an der Burg Rechtenstein?
- Ist Burg Rechtenstein für Familien mit Kindern geeignet?
- Kann man Rechtenstein mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen?
- Welche Wanderungen starten in Rechtenstein?
- Fakten und Besuchertipps
- Mein Fazit: Ein unterschätztes Kleinod
Die Geschichte einer einzigartigen Doppelburg
Wenn du vor dem Bergfried stehst, ahnst du kaum, welche dramatische Geschichte diese Mauern erlebt haben. Die Burg entstand im 12. Jahrhundert als Stammsitz der Herren vom Stain, einem mächtigen schwäbischen Ministerialengeschlecht. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens „Rechtenstein“ datiert auf 1331, als sich Berthold vom Stain so nannte, um sich von anderen Familienlinien zu unterscheiden.
Was Burg Rechtenstein architektonisch so besonders macht: Die Anlage war ursprünglich eine Doppelburg mit zwei selbständigen Kernburgen, die sich einen gemeinsamen Bergfried teilten – eine absolute Seltenheit unter deutschen Burgen! Die Gesamtanlage erstreckte sich über mehr als 200 Meter Länge auf dem schmalen Bergrücken. Stell dir vor, wie hier im Mittelalter zwei Adelsfamilien Seite an Seite lebten, jede mit ihrer eigenen Burg, aber verbunden durch diesen einen massiven Turm.
Ein schweres Erdbeben erschütterte 1348 die Region und zerstörte Teile der Anlage. Die Herren vom Stain bauten sofort wieder auf – die Burg war zu wichtig für ihre Macht im Donautal. Familienmitglieder begleiteten Kaiser Barbarossa nach Italien, stritten mit Hochadel und Bauern, und einige wurden sogar Äbte im nahen Kloster Zwiefalten. 1558 erhielt Bernhard vom Stain sogar das Stadtrecht für Rechtenstein – ja, dieses winzige Dorf war einmal eine Stadt!

Der romanische Bergfried ist im Inneren noch original erhalten und kann bestiegen werden – der Schlüssel liegt bei Familie Dreher in der Burgstraße 5.
Der Dreißigjährige Krieg und der Spanische Erbfolgekrieg verschuldeten die Familie schwer. 1739 starb Heinrich-Ferdinand von Stain, der letzte Burgherr und Malteserritter, kinderlos – die Rechtensteiner Linie erlosch nach über 600 Jahren. Danach verfiel die Burg schnell. 1817 wurde sie bis auf den Bergfried abgerissen. Bis 1900 war im Turm noch ein Feuerwächter stationiert, der über das Donautal wachte. Heute gehört die Kernburg der Gemeinde; die Vorburg ist in Privatbesitz.
Ausflugsziele & Ausflüge
Hier findest Du die meiner Meinung nach schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. An allen Orten bin ich selber mehrfach gewesen. Die Schwäbische Alb bietet einige Sehenswürdigkeiten, die Du unbedingt entdecken solltest. Wir sehen uns – auf der wunderschönen Schwäbischen Alb.
Der romanische Bergfried – Dein Fenster ins Mittelalter
Der erhaltene Bergfried ist das Herzstück der Anlage und kann vollständig besichtigt werden. Eine Besonderheit fiel mir sofort auf: Der Turm besitzt zwei Eingänge in der Fassade – architektonisch höchst ungewöhnlich für mittelalterliche Wehrtürme. Im Inneren findest du Schautafeln, historische Zeichnungen und sogar eine Ritterrüstung, die die Geschichte lebendig werden lässt.
Mein absolutes Highlight ist die Aussicht vom Bergfried. Der Blick reicht über das gewundene Donautal bis zum Kloster Obermarchtal mit seinen markanten Türmen. Wo sonst kannst du von oben auf eine Barockkirche hinabschauen? Bei klarer Sicht erkennst du sogar die Konturen der Alpen am Horizont. Nimm dir Zeit hier oben – an windstillen Tagen hörst du nur das Rauschen der Donau tief unter dir.

Von der Burg aus hast du einen spektakulären Blick auf die Donau und die historische Brücke – im Hintergrund erkennst du sogar das Kloster Obermarchtal.
Neben dem Bergfried gibt es weitere spannende Überreste zu entdecken: ein tonnenüberwölbter Keller des ehemaligen Palas, der tiefe Halsgraben zwischen öffentlichem und privatem Bereich, und die alte Zehntscheuer mit ihren charakteristischen Rundbogentoren. Achte auch auf die mittelalterlichen Bauelemente wie Fensterstürze und Wappen, die in die umliegenden Privatgebäude eingebaut wurden – stumme Zeugen einer großen Vergangenheit.
Die Geisterhöhle – Mysteriöser Spalt im Fels
Direkt unterhalb der Burg öffnet sich ein etwa 6 Meter hohes Felsenportal zur Donau hin – der Eingang zur legendären Geisterhöhle. Als ich das erste Mal davor stand, lief mir ein kleiner Schauer über den Rücken. Die Spaltenhöhle im Oberjura-Kalk umfasst vier parallel verlaufende Gänge mit einer Gesamtlänge von 53 Metern. Im Inneren findest du verwitterte Tropfsteinreste an den Wänden.
Das imposante Felsenportal der Geisterhöhle – über eine 1892 erbaute Treppe gelangst du zum mysteriösen Eingang direkt unter der Burgruine.
Der Name „Geisterhöhle“ stammt aus einer Zeit, als Menschen dunkle Orte mit übernatürlichen Mächten verbanden. Die Gemeinde erklärt es treffend: In früherer Zeit wurden Höhlen von den Menschen als rätselhafte Orte empfunden, in denen dunkle Mächte ihr Unwesen trieben. Wer heute die Stufen hinaufsteigt, spürt noch immer diese besondere Atmosphäre.
Archäologische Funde belegen eine frühe menschliche Nutzung: Bei Ausgrabungen 1872 entdeckte man Knochen von Höhlenbären und Rentieren sowie römische Scherben und Münzen. Ende der 1870er Jahre wurden etwa 40 Wagenladungen Asche aus der Höhle befördert – ein Zeugnis intensiver historischer Nutzung über Jahrtausende.
Im Sommer umrahmt üppiges Grün den Höhleneingang – die Kombination aus Natur und mystischer Atmosphäre macht diesen Ort so einzigartig.
Wichtiger Hinweis 2026: Die Geisterhöhle ist derzeit wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Normalerweise ist sie von April bis Oktober über eine 1892 erbaute Treppe zugänglich; im Winter bleibt sie zum Schutz überwinternder Fledermäuse geschlossen. Vor einem Besuch solltest du die aktuelle Situation beim Bürgermeisteramt erfragen. Den Schlüssel gibt es in der Gaststätte Brücke.
Barockjuwel St. Georg – Wo die Burgkapelle stand
Die Pfarrkirche St. Georg erhebt sich genau dort, wo einst die mittelalterliche Burgkapelle stand. Der letzte Burgherr Heinrich-Ferdinand von Stain ließ den barocken Neubau zwischen 1736 und 1746 errichten – sein bleibendes Vermächtnis, kurz bevor seine Linie für immer erlosch.

Die elegante Barockkirche St. Georg mit ihrem charakteristischen Zwiebelturm – im Hintergrund der wuchtige mittelalterliche Bergfried.
Die Kirche birgt kunsthistorische Schätze von überregionaler Bedeutung. Besonders beeindruckend fand ich die spätgotische Pietà aus der Zeit um 1400 – ein besonders wertvolles Vesperbild. In einer Wandnische der Südseite entdeckst du eine zarte Madonnenfigur mit Strahlenkranz aus dem Jahr 1480. Die Kreuzwegstationen stammen sogar aus dem 13. Jahrhundert und gehören damit zu den ältesten ihrer Art.
Ein echtes Kuriosum sind die „Drei elenden Heiligen“ (Hereneus, Archus und Quardanus). „Elend“ bedeutet hier mittelhochdeutsch „fremd“ – die Heiligen sollen aus England vertrieben worden sein. Diese Darstellung existiert in der gesamten Diözese Rottenburg-Stuttgart nur an zwei Orten! Die Kirche ist Filialkirche der Gemeinde Obermarchtal und für Besucher frei zugänglich.
Wanderungen
Hier findest Du meine Wanderungen auf der schwäbischen Alb mit genauer Streckenbeschreibung, Fotos und teilweise auch Videos. Natürlich auch eine Karte der Anfahrt.
Wandern und Radfahren rund um Rechtenstein
Das Donautal bietet ideale Bedingungen für Aktivurlauber. Die Region verbindet Hochflächen-Wanderungen mit idyllischen Talwegen entlang der Donau.
Meine absolute Empfehlung ist die Rundwanderung „Rechtenstein – Donautal – Großes Lautertal“. Diese 13,6 Kilometer lange Tour dauert etwa 3:50 Stunden und bietet mittlere Schwierigkeit. Der Weg führt über den Hochberg zum Bismarckstein mit sensationellem Alpenblick, durchs mystische Schelmental und entlang der Donau zurück. Im Frühling säumen Märzenbecherwiesen den Weg – ein spektakuläres Naturschauspiel, das ich dir besonders ans Herz lege.

Von der Burg aus schweift dein Blick über das idyllische Dorf Rechtenstein mit seinem barocken Kirchturm und die bewaldeten Hänge des Donautals.
Durch Rechtenstein verlaufen außerdem der Hauptwanderweg 5 des Schwäbischen Albvereins, der Burgenweg (Fernwanderweg Reutlingen–Zwiefalten) und der Pilgerweg Martinusweg. Der beliebte Donauradweg führt direkt durch den Ort. Von Rechtenstein sind es nur 2,5 Kilometer nach Obermarchtal mit seinem berühmten Kloster, und 7 Kilometer nach Untermarchtal.
Die besten Aussichtspunkte in der Umgebung: Vom Bergfried der Burg hast du den perfekten Panoramablick auf Kloster Obermarchtal. Der Bismarckstein auf dem Hochberg (657 m) bietet bei klarer Sicht Alpenblick. Die mächtigen Hochwartfelsen an der Donau sind besonders bei Sonnenuntergang spektakulär. Und vom Emerberg (641 m) aus siehst du die Zwiebeltürme von Obermarchtal in voller Pracht.
Beste Reisezeit und Foto-Tipps
Im Frühling (März bis Mai) verwandelt die Märzenbecherblüte im Schelmental ganze Wiesen in weiße Blütenteppiche. Der Sommer ist ideal für Radtouren auf dem Donauradweg; die Donau lädt an ruhigen Stellen zur Abkühlung ein. Mein persönlicher Favorit ist der Herbst mit seinen spektakulären Lichtstimmungen, dem bunten Laub an den Steilhängen und dem Morgennebel über der Donau.
Mein Tipp für Fotografen: Die Hochwartfelsen in der Abenddämmerung sind absolut magisch. Den Bergfried solltest du am Morgen besteigen für den perfekten Blick auf die Kirche von oben. Das Schelmental bietet mystische Atmosphäre mit moosbedeckten Felsen. Und von der Donaubrücke in Rechtenstein hast du das klassische Motiv: Burg und Geisterhöhle vereint im Fels.
Sehenswürdigkeiten in der Nähe
Das Donautal und die Schwäbische Alb bieten im Umkreis von 15 Kilometern zahlreiche weitere Highlights. Das Kloster Obermarchtal (nur 2,3 km entfernt) beherbergt die älteste Barockkirche Oberschwabens aus den Jahren 1686 bis 1701 mit prachtvollem Wessobrunner Stuck. Von der Aussichtsterrasse des Klosters schweift der Blick übers Donautal – und zurück nach Rechtenstein.
Das Kloster Zwiefalten (7 km) ist ein Meisterwerk des Spätbarock und Rokoko und Hauptstation der Oberschwäbischen Barockstraße. Die überwältigende Innenausstattung gehört zu den bedeutendsten in ganz Süddeutschland. Das Naturschutzgebiet Braunsel beheimatet den kürzesten Zufluss der Donau – nach nur 920 Metern mündet die Karstquelle bereits in den Fluss. Das Große Lautertal mit seinen weiteren Burgruinen wie Hohengundelfingen und Bichishausen ist ein Wanderparadies (unter der Woche besuchen, am Wochenende kann es sehr voll werden).

Unterkünfte
Hier findest Du die besten Hotels und Ferienwohnungen auf der Schwäbischen Alb. Ob du zum Shoppen nach Metzingen kommst, oder die schönsten Wanderungen und Ausflugsziele hier erleben willst. Hier findest du die optimale Unterkunft.
Aktivitäten in der Region buchen
Häufige Fragen zu Burg Rechtenstein
Kann man den Bergfried von Burg Rechtenstein besteigen?
Ja, der Bergfried ist ganzjährig zugänglich und der Eintritt ist kostenlos. Den Schlüssel erhältst du bei Familie Dreher (Dreher Ballonfahrten) in der Burgstraße 5 (Tel. 07375/1206). Im Inneren findest du Informationstafeln zur Geschichte und eine beeindruckende Aussicht über das Donautal.
Ist die Geisterhöhle bei Rechtenstein geöffnet?
Stand 2026 ist die Geisterhöhle wegen Steinschlaggefahr leider gesperrt. Normalerweise ist sie von April bis Oktober zugänglich, im Winter geschlossen zum Schutz überwinternder Fledermäuse. Aktuelle Informationen erhältst du beim Bürgermeisteramt unter 07375-244.
Wie lange dauert eine Besichtigung von Burg Rechtenstein?
Für die Burganlage mit Bergfried und Kirche St. Georg solltest du etwa 1 bis 1,5 Stunden einplanen. Wenn du auch die Geisterhöhle (falls geöffnet) besichtigen möchtest, rechne mit 2 Stunden. In Kombination mit einer Wanderung wird ein halber bis ganzer Tag daraus.
Gibt es Parkplätze an der Burg Rechtenstein?
Ja, kostenlose Parkplätze findest du im Ortskern von Rechtenstein. Der Fußweg zur Burg beträgt etwa 300 Meter und führt teilweise steil bergauf.
Ist Burg Rechtenstein für Familien mit Kindern geeignet?
Absolut! Kinder lieben die Burgbesichtigung mit echtem Schlüssel vom Nachbarn, den Aufstieg in den Bergfried und die Geschichte der Geisterhöhle. Der steile Aufstieg ist allerdings für Kinderwagen ungeeignet. Eine Wanderung durch das nahe Schelmental rundet den Familienausflug perfekt ab.
Kann man Rechtenstein mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen?
Ja, Rechtenstein liegt an der Donautalbahn Ulm–Sigmaringen mit inzwischen 15 täglichen Zughalten. Zusätzlich verkehrt der ADKflex-Rufbus im Bereich Ehingen-Munderkingen. Die umweltfreundliche Anreise per Bahn ist sehr gut möglich.
Welche Wanderungen starten in Rechtenstein?
Die beliebteste Route ist die 13,6 km lange Rundwanderung „Rechtenstein – Donautal – Großes Lautertal“ (ca. 3:50 h, mittlere Schwierigkeit). Außerdem verlaufen der Hauptwanderweg 5 des Schwäbischen Albvereins, der Burgenweg und der Martinusweg durch den Ort.
Fakten und Besuchertipps
Adresse: Burgstraße, 89611 Rechtenstein im Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg
Anfahrt mit dem Auto: Von Ulm über die B311 Richtung Riedlingen, bei Untermarchtal abbiegen, über Lauterach nach Rechtenstein. Von Stuttgart etwa 100 km, von Ulm etwa 40 km.
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Donautalbahn Ulm–Sigmaringen, Haltestelle Rechtenstein (15 tägliche Verbindungen). Zusätzlich ADKflex-Rufbus.
Parken: Kostenlose Parkplätze im Ort, Fußweg zur Burg ca. 300 m (steil)
Öffnungszeiten Bergfried: Ganzjährig, Schlüssel bei Familie Dreher, Burgstraße 5 (Tel. 07375/1206)
Eintrittspreise: Kostenlos
Beste Besuchszeit: Frühling (Märzenbecherblüte), Herbst (Lichtstimmungen), unter der Woche weniger Besucher
Dauer: 1-1,5 Stunden für Burg und Kirche, halber Tag mit Wanderung
Barrierefrei: Nein, steile Wege und Treppen
Hunde erlaubt: Ja, im Außenbereich der Burg
Gastronomie vor Ort: Bahnhofsgaststätte und Gaststätte Brücke in Rechtenstein, Gaststätte Laufenmühle (4 km)
Insider-Tipp: Kombiniere die Burgbesichtigung mit der Rundwanderung über den Bismarckstein (Alpenblick!) und dem Schelmental. Einkehr in der historischen Laufenmühle – der perfekte Tag auf der Schwäbischen Alb!
Kontakt Gemeindeverwaltung: Braunselweg 2, 89611 Rechtenstein, Tel. 07375-244
Website: https://rechtenstein.de
Google Maps: Burg Rechtenstein auf Google Maps
Mein Fazit: Ein unterschätztes Kleinod
Burg Rechtenstein vereint, was anderswo auf mehrere Orte verteilt ist: mittelalterliche Burggeschichte mit seltener Doppelburg-Architektur, eine geheimnisvolle Höhle im Fels, barocke Kirchenkunst mit kunsthistorischen Raritäten und eine der schönsten Flusslandschaften Süddeutschlands. Der besondere Reiz liegt im Authentischen: Kein Ticketschalter, kein Souvenirshop – stattdessen der Schlüssel bei Familie Dreher im Burghof, schwäbische Gastlichkeit in der Bahnhofsgaststätte und 15 Züge täglich für die umweltfreundliche Anreise. Wer das Donautal abseits der bekannten Ziele entdecken will, findet in Rechtenstein einen echten Geheimtipp. Ich kann dir nur empfehlen: Pack die Wanderschuhe ein und erlebe diesen magischen Ort selbst!






