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Jurassic Park Schwäbische Alb: Zeitreise zu 200 Millionen Jahre alten Meeressauriern

Wo Ichthyosaurier und Ammoniten das tropische Jurameer beherrschten

Stell dir vor, du stehst vor einem 180 Millionen Jahre alten Ichthyosaurier-Fossil und kannst sogar die letzten Mahlzeiten im Magen des Meeressauriers erkennen. Genau das erlebst du im echten Jurassic Park der Schwäbischen Alb! Was ich bei meinen unzähligen Besuchen in den weltberühmten Fossillagerstätten von Holzmaden bis Nusplingen entdeckt habe, hat mich jedes Mal aufs Neue fasziniert. Denn hier, wo heute die sanften Hügel der Schwäbischen Alb das Landschaftsbild prägen, erstreckte sich vor 200 Millionen Jahren ein tropisches Meer voller gigantischer Meeressaurier, Flugsaurier und bizarrer Kreaturen, die du nur aus deinen wildesten Dinosaurier-Träumen kennst.

Digitale Illustration: Vulkan auf der Schwäbischen Alb

Jurassic Park Schwäbische Alb: Zeitreise zu 200 Millionen Jahre alten Meeressauriern

Als die Schwäbische Alb noch ein tropisches Paradies war

Fast 200 Millionen Jahre ist es her, und das, was du heute als die malerische Schwäbische Alb kennst, war damals ein warmes, tropisches Meer. Stell dir vor: Circa 50 Millionen Jahre lang war ganz Europa von diesem Jurameer überflutet – nur wenige Inseln ragten aus der endlosen Wasserfläche heraus. Die Küste lag damals bei Regensburg, also etwa 200 Kilometer von der heutigen Schwäbischen Alb entfernt.

In diesem urzeitlichen Paradies tummelten sich Kreaturen, die du dir kaum vorstellen kannst: Bis zu 20 Meter lange Ichthyosaurier schwammen wie Delphine durch die warmen Gewässer, während sich am Meeresgrund ganze Seelilien-Wälder wiegten. Über der Wasseroberfläche jagten Flugsaurier nach Beute, und in den Tiefen lauerten Meereskrokodile auf unvorsichtige Fische.

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Eingangsbereich mit Schild Urwelt Steinbruch Holzmaden und Dinosaurier-Skulptur
Ein Besuch im Urweltsteinbruch Holzmaden verspricht Abenteuer pur

Holzmaden: Das Mekka der Fossilienforscher

Wenn du den echten Jurassic Park der Schwäbischen Alb erleben willst, führt dein Weg unweigerlich nach Holzmaden. Bei meinem letzten Besuch im Juli 2025 bin ich wieder einmal sprachlos vor den spektakulären Exponaten des Urwelt-Museums Hauff gestanden. Hier findest du nicht nur die weltweit besten Ichthyosaurier-Fossilien, sondern kannst sogar Muttertiere mit ungeborenen Jungen im Leib bestaunen – ein Beweis dafür, dass diese urzeitlichen Meeressaurier ihre Jungen lebend zur Welt brachten, genau wie heutige Delphine.

Die delphinähnlichen Ichthyosaurier sind die häufigsten und am besten erforschten Saurier aus der Jurazeit. Was mich immer wieder fasziniert: Die perfekte Erhaltung im Posidonienschiefer zeigt nicht nur die Knochen, sondern sogar die Umrisse der Tiere, ihre letzten Mahlzeiten und manchmal sogar die Haut! Das liegt an den besonderen Bedingungen im damaligen Meer – sauerstoffarm und mit feinem Kalkschlamm, der die Kadaver schnell einschloss.

Grabungsfeld mit Werkzeugen und Schieferschichten im Urweltsteinbruch Holzmaden
Der Urweltsteinbruch Holzmaden bietet echte Fossiliengrabungen

Selbst Fossilien graben im Urweltsteinbruch

Was den Besuch in Holzmaden so besonders macht: Du kannst selbst zum Fossilienentdecker werden! Im Urweltsteinbruch Holzmaden darfst du mit Hammer und Meißel auf die Jagd nach 180 Millionen Jahre alten Schätzen gehen. Die Erfolgsquote ist praktisch 100 Prozent – hier findest du garantiert etwas! Am häufigsten entdeckst du Ammoniten, die spiralförmigen Gehäuse der Vorfahren unserer heutigen Tintenfische. Diese Meeresbewohner bevölkerten damals zu Millionen das Jurameer.

Moderner Eingang des Urweltsteinbruchs Holzmaden mit Schild und Dinosaurier-Skulptur
Der Eingang des Urweltsteinbruchs lädt zum Entdecken ein

Ausflugsziele & Ausflüge

Hier findest Du die meiner Meinung nach schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. An allen Orten bin ich selber mehrfach gewesen. Die Schwäbische Alb bietet einige Sehenswürdigkeiten, die Du unbedingt entdecken solltest. Wir sehen uns – auf der wunderschönen Schwäbischen Alb.

Entdecke alle Ausflugsziele

Das Urwelt-Museum Hauff: Eine Zeitreise durch 180 Millionen Jahre

Das Urwelt-Museum Hauff ist mit 1000 qm Ausstellungsfläche eines der größten privaten Naturkundemuseen Deutschlands. Bereits in der vierten Generation präpariert die Familie Hauff unter wissenschaftlicher Anleitung versteinerte Schätze aus dem Schiefer. Was mich bei jedem Besuch aufs Neue begeistert: Die Liebe zum Detail bei der Präparation macht jeden Besuch zu einem Erlebnis.

Im Museum erwartet dich eine unglaubliche Vielfalt: Neben den berühmten Ichthyosauriern siehst du Plesiosaurier (die „Schlangenhals-Saurier“), Meereskrokodile und sogar Flugsaurier. Besonders beeindruckend finde ich die weltweit größte Seelilien-Kolonie mit über 100 qm – ein Beweis für die reiche Unterwasserwelt des Jurameeres.

Museumsraum mit bunten Ammoniten-Fossilien und großem Kristall-Exponat
Die Ausstellung macht 180 Millionen Jahre Geschichte lebendig

Auch der Außenbereich ist spektakulär: Lebensgroße Dinosaurier-Modelle lassen dich erahnen, wie gigantisch diese Urzeit-Bewohner wirklich waren. Für Familien mit Kindern gibt es regelmäßig Kinderwerkstätten und jeden ersten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr öffentliche Führungen.

Nusplingen: Das Reich der Meerengel

Ein Geheimtipp für alle Fossil-Enthusiasten ist Nusplingen mit seinem weltberühmten Plattenkalk. Hier, auf dem Westerberg, gräbt das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart seit 1993 nach sensationellen Funden. Was Nusplingen so besonders macht: Der Plattenkalk entstand 500.000 Jahre vor dem berühmten Solnhofener Plattenkalk und zeigt eine noch ältere Momentaufnahme des Jurameeres.

Die Funde sind atemberaubend: Meerengel (rochenartige Haifische), Flugsaurier, Meereskrokodile und sogar eine prähistorische Libelle wurden hier entdeckt. 2014 gelang sogar der Sensationsfund eines vollständigen Sphenodus-Hais – das erste komplette Skelett dieser Art weltweit!

Digitale Visualisierung: Fossile Blätter und Amphibien aus dem ehemaligen Süßwassersee des Randecker Maar.

Geologischer Lehrpfad „Ins Reich der Meerengel“

Der 2005 eingerichtete geologische Lehrpfad in Nusplingen ist ein absolutes Muss für jeden Fossil-Fan. An 12 Stationen mit informativen Tafeln erfährst du alles über die Entstehung des Plattenkalks und die faszinierende Lebewelt der Jura-Lagune. Das Highlight: Ein offizieller Klopfplatz, wo du selbst mit Hammer und Meißel nach Fossilien suchen darfst!

Wanderungen

Hier findest Du meine Wanderungen auf der schwäbischen Alb mit genauer Streckenbeschreibung, Fotos und teilweise auch Videos. Natürlich auch eine Karte der Anfahrt.

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Laibsteine: Die „Überraschungseier“ der Geologen

Bei deinen Fossil-Expeditionen wirst du immer wieder auf sogenannte Laibsteine stoßen – Gesteinsknollen, die aussehen wie Brotlaibe. Diese natürlichen „Überraschungseier“ entstanden, als sich Kalk um Tierkadaver ansammelte. Im Inneren findest du oft perfekt erhaltene Versteinerungen! Der Präparator muss diese harten Knollen vorsichtig knacken, ohne zu wissen, welcher Schatz sich darin verbirgt.

Was mich immer wieder fasziniert: Die Erhaltung ist so perfekt, dass du sogar die filigranen Strukturen von Seelilien erkennen kannst. Diese blumenartigen Meerestiere (die übrigens zu den Tieren, nicht zu den Pflanzen gehören!) lebten in großen Kolonien an Treibhölzern und bildeten wahre Unterwasser-Gärten.

Flugsaurier: Die Herrscher der Lüfte

Die Flugsaurier der Jurazeit beherrschten den Luftraum über dem warmen Meer. Wie heutige Möwen bauten sie ihre Nester in den Felsklippen an der fernen Küste und jagten weit draußen auf dem offenen Meer nach Fischen. Ihr Aussehen ähnelte dem von Fledermäusen: Mit Fell bedeckt und einer Flughaut zwischen den knöchernen Flugfingern – Federn hatten sie noch nicht entwickelt.

Besonders spannend sind die Funde von Flugsauriern in Nusplingen: Hier stürzten die Tiere gelegentlich über der Lagune ab und wurden im Kalkschlamm konserviert. So können Wissenschaftler heute rekonstruieren, wie diese faszinierenden Kreaturen lebten und jagten.

Museumsgebäude mit großem Sauropoden-Modell am Eingang des Urwelt-Museums Hauff
Ein Besuch im Urwelt-Museum Hauff beginnt schon vor der Tür spektakulär

UNESCO-Geopark: Weltweite Anerkennung für den Jurassic Park

Die Schwäbische Alb ist als UNESCO Global Geopark anerkannt und trägt den Beinamen „Jurassic Geopark“ – eine Würdigung der einzigartigen Fossilienvielfalt. Die fossilreichen Ablagerungen des tropischen Jurameeres enthalten Fundstellen von weltweiter Bedeutung. Hier legte Friedrich August Quenstedt im 19. Jahrhundert die Grundlagen für die weltweite Untergliederung der Jurazeit.

Was den Geopark so besonders macht: Er verbindet 28 Informationsstellen, von Museen über Schauhöhlen bis hin zu Bildungseinrichtungen. Das Netzwerk bietet dir unzählige Möglichkeiten, die faszinierende Erdgeschichte zu erkunden.

Ammoniten: Die Leitfossilien des Jurameeres

Die bekanntesten Fossilien der Schwäbischen Alb sind zweifellos die Ammoniten. Diese spiralförmigen Gehäuse gehörten zu Meerestieren, die mit heutigen Tintenfischen verwandt waren. Millionen von ihnen bevölkerten das Jurameer und hinterließen ihre charakteristischen Schalen im Kalkschlamm.

Ammoniten funktionierte wie biologische U-Boote: In ihren Gehäusekammern konnten sie Gas und Wasser regulieren, um zu steigen oder zu tauchen. Der einzige heute noch lebende Verwandte ist der Nautilus im Pazifik. Als Leitfossilien halfen Ammoniten Geologen dabei, die verschiedenen Schichten des Jurameeres zeitlich einzuordnen.

Unterkünfte

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Plesiosaurier: Die Schlangenhals-Saurier

Deutlich seltener als Ichthyosaurier, aber nicht weniger faszinierend sind die Plesiosaurier-Funde. Diese bis zu vier Meter langen „Schlangenhals-Saurier“ waren die langsameren Verwandten der flinken Ichthyosaurier. Mit ihren breiten Flossen paddelten sie wie heutige Meeresschildkröten durch das warme Wasser.

Ihr Geheimnis lag im langen, schlangenförmigen Hals: Damit konnten sie blitzschnell nach Beute schnappen, hauptsächlich nach Fischen und Ammoniten. Die Funde zeigen perfekt, wie sich verschiedene Meeressaurier-Arten das Jurameer aufteilten – ein faszinierendes Beispiel für die Evolution.

Restaurant-Tipp: Schwäbische Küche nach der Zeitreise

Nach so viel Erdgeschichte hast du dir eine kulinarische Stärkung verdient! In Holzmaden empfehle ich dir das Restaurant „Zum Brühl“ (Jurastraße 3, 73271 Holzmaden) (www.zumbruehl.de). Hier serviert man nicht nur leckere schwäbische Spezialitäten wie Maultaschen und Sauerbraten, sondern auch italienische Gerichte. Die schöne Terrasse lädt zum Verweilen ein – perfekt, um die Eindrücke deiner Fossil-Expedition zu reflektieren.

Großes Fossil-Relief mit prähistorischen Meerestieren im Urwelt-Museum Hauff
Das Urwelt-Museum Hauff zeigt Fossilien in spektakulärer Inszenierung

Warum der Jurassic Park der Schwäbischen Alb so einzigartig ist

Was macht die Schwäbische Alb zum deutschen Jurassic Park? Es ist die einzigartige Kombination aus perfekter Fossilerhaltung, wissenschaftlicher Bedeutung und der Möglichkeit für jeden Besucher, selbst zum Entdecker zu werden. Nirgendwo sonst in Deutschland findest du so viele weltberühmte Fossillagerstätten auf engem Raum.

Die besonderen geologischen Bedingungen im Jurameer – sauerstoffarmes Wasser und feinkörniger Kalkschlamm – schufen ideale Voraussetzungen für die Konservierung. So blieben nicht nur Knochen erhalten, sondern auch Weichteile, Hautstrukturen und sogar Mageninhalte!

Für Familien: Abenteuer für alle Altersklassen

Der Jurassic Park der Schwäbischen Alb ist perfekt für Familien geeignet. Kinder können im Urweltsteinbruch ihre ersten eigenen Fossilien finden – ein unvergessliches Erlebnis! Die Museen bieten spezielle Kinderprogramme und Führungen an. Besonders beliebt sind die Kinderwerkstätten im Urwelt-Museum Hauff, wo kleine Paläontologen selbst Hand anlegen können.

Tipp für Eltern: Nehmt Hammer und Meißel mit – die könnt ihr vor Ort gegen eine kleine Gebühr ausleihen. Alle gefundenen Fossilien dürft ihr kostenlos mitnehmen!

Jahreszeiten: Wann ist die beste Besuchszeit?

Der Jurassic Park der Schwäbischen Alb ist ganzjährig faszinierend. Im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen ideal für längere Aufenthalte im Freien. Der Sommer bietet die längsten Öffnungszeiten, während der Winter den Vorteil ruhigerer Museumsbesuche hat.

Besonders reizvoll ist ein Besuch an regnerischen Tagen: Dann glänzen die Fossilien im Gestein besonders schön und lassen sich leichter erkennen. Ein echtes Insider-Geheimnis!

Fazit: Ein Abenteuer, das dich verändert

Der Jurassic Park der Schwäbischen Alb ist mehr als nur ein Ausflugsziel – er ist eine Zeitreise, die dir eine völlig neue Perspektive auf unseren Planeten gibt. Wenn du einmal einen 180 Millionen Jahre alten Ichthyosaurier aus nächster Nähe betrachtet hast, verstehst du plötzlich, wie winzig unser menschliches Dasein in der Erdgeschichte ist.

Was mich bei jedem Besuch aufs Neue begeistert: Die Schwäbische Alb macht Wissenschaft erlebbar. Hier wird Paläontologie nicht nur erklärt, sondern gelebt. Du wirst Teil einer Forschungsgeschichte, die seit über 150 Jahren andauert und jeden Tag neue Erkenntnisse hervorbringt.

Pack deine Neugierde ein, bring Zeit mit und bereite dich auf eine Reise vor, die dich 200 Millionen Jahre zurück in der Zeit katapultiert. Der Jurassic Park der Schwäbischen Alb wartet auf dich!

Fakten und Besuchertipps

️ Urwelt-Museum Hauff Holzmaden

Adresse: Aichelberger Straße 90, 73271 Holzmaden

Öffnungszeiten: März – Dez Di–So 09:00–17:00 Uhr | Jan & Feb Fr–So, Feiertage 09:00–17:00 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene 8,00 € | Kinder 6+ 5,00 € | Kinder 3–5 3,00 €

Beste Besuchszeit: Ganzjährig – bei Regen glänzen Fossilien besonders schön

Dauer: 2 – 3 h für Museum + Steinbruchbesuch

Barrierefrei: Nur Erdgeschoss; bitte vorab anrufen

Hunde erlaubt: Nein (außer Blindenhunde)

Parkgebühren: Kostenlos direkt am Museum

Gastronomie vor Ort: Kleine Cafeteria (Getränke, Kuchen, Snacks)

⛏ Urweltsteinbruch Holzmaden

Adresse: Aichelberger Straße 75, 73271 Holzmaden

Öffnungszeiten: März – Juni & Sep – Dez Di–So 09:00–17:00 Uhr | 24. Jul – 14. Sep täglich 09:00–17:00 Uhr | Jan & Feb geschlossen

Hammer + Meißel: Ausleihgebühr 1,50 € – 3,00 € pro Set

Eintritt: Erwachsene 9,00 € | Kinder 4–16 6,00 € | Familienkarte 28,00 €

Insider-Tipp: Alle gefundenen Fossilien dürfen kostenlos mitgenommen werden!

Nusplingen Plattenkalk

Adresse: Geologischer Lehrpfad, 72362 Nusplingen

Anfahrt: Parkplatz Laisental (ab Rathaus ausgeschildert)

Öffnungszeiten: Jederzeit frei zugänglich

Eintritt: Kostenlos

Schwierigkeitsgrad: Leicht – 1,5 km Anstieg kann per Auto umfahren

Insider-Tipp: Ausgeschilderter Klopfplatz an der alten Steige für eigene Fossiliensuche (Hammer + Meißel mitbringen)

Anfahrt & Öffentliche Verkehrsmittel

Auto: A8 Ausfahrt Aichelberg, ca. 20 min vom Flughafen Stuttgart

ÖPNV: S-Bahn S1 Stuttgart Hbf → Kirchheim/Teck, weiter Bus 171/174 bis Holzmaden Seestraße (10 min Fußweg)

Parken: Kostenlose Parkplätze an allen Standorten vorhanden

Website Museum: urweltmuseum.de

Website Steinbruch: urweltsteinbruch.de

Google Maps: Standort öffnen

❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange dauert ein Besuch im Jurassic Park der Schwäbischen Alb?

Plane mindestens einen halben Tag ein. Für das Urwelt-Museum Hauff benötigst du 1-2 Stunden, für die Fossiliensuche im Steinbruch weitere 1-2 Stunden. Mit dem geologischen Lehrpfad in Nusplingen wird daraus schnell ein ganzer Tag.

Ist der Jurassic Park für Kinder geeignet?

Absolut! Kinder ab 3 Jahren sind begeistert von den lebensgroßen Dinosaurier-Modellen. Die eigene Fossiliensuche ist für Kinder ab 6 Jahren perfekt geeignet. Spezielle Kinderprogramme und -führungen machen den Besuch noch spannender.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?

Ganzjährig empfehlenswert! Frühjahr und Herbst haben angenehme Temperaturen. Im Sommer sind die Öffnungszeiten am längsten. Regentage sind sogar ideal – die Fossilien glänzen dann besonders schön.

Gibt es Parkplätze an den Fossillagerstätten?

Ja, alle Standorte haben kostenlose Parkplätze direkt vor Ort. In Holzmaden findest du sogar zwei getrennte Parkplätze für Museum und Steinbruch.

Kann man den Jurassic Park auch bei Regen besuchen?

Sogar besonders gut! Die Museen sind überdacht und bei Regen glänzen die Fossilien im Gestein viel deutlicher. Insider-Tipp: Regentage sind die besten Fossil-Such-Tage!

Darf man alle gefundenen Fossilien mitnehmen?

Ja! Im Urweltsteinbruch Holzmaden und am Klopfplatz in Nusplingen darfst du alle selbst gefundenen Fossilien kostenlos mitnehmen. Nur an den wissenschaftlichen Grabungsstätten ist das Sammeln verboten.

Gibt es Führungen durch den Jurassic Park?

Das Urwelt-Museum Hauff bietet jeden ersten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr öffentliche Führungen an. Gruppenführungen sind nach Voranmeldung möglich. Der geologische Lehrpfad in Nusplingen ist selbst erklärend.

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Alexander

Hallo, ich bin Alexander und bin der Betreiber dieses Blogs. Die Liebe zur Schwäbischen Alb habe ich schon in jungen Jahren entdeckt. Die unberührte, raue Natur der Alb hat mich schon immer in den Bann gezogen. Besuche mit mir die schönsten Orte auf der Schwäbischen Alb. Denn die Natur macht glücklich.

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