
Ein klarer Oktobermorgen am Eichfelsen. Unter mir das Donautal, noch im Dunst, die Donau ein silbernes Band zwischen den Hängen. Ich warte auf das Licht. Und dann passiert es: Die Sonne klettert über den Wald, und drüben auf dem Felssporn leuchtet plötzlich der weiße Putz von Schloss Werenwag auf, als hätte jemand einen Scheinwerfer angeknipst. Ein Schwarm Dohlen kreist um den Bergfried. Genau in diesem Moment habe ich verstanden, warum dieser Anblick seit Jahrhunderten Maler, Dichter und Fotografen in den Bann zieht. Was ich über das Schloss herausgefunden habe, hat mich allerdings ehrlich überrascht. Eine Hexenverfolgung. Ein Erdbeben. Und ein Wasserwerk, das schon vor knapp 400 Jahren funktionierte. Komm mit, ich erzähle dir die ganze Geschichte.

Mein Lieblingsmotiv: Schloss Werenwag im Herbstlicht, hoch über der jungen Donau. Die Dohlen ziehen hier fast immer ihre Kreise um den Bergfried.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Du kannst das Schloss nicht besichtigen, und das ist okay
- 2. Die Burg ist fast 1000 Jahre alt
- 3. Ein Minnesänger machte den Namen unsterblich
- 4. Unter den Fürstenbergern wurde nach Hexen gesucht
- 5. Schon 1631 pumpte ein Stampfwerk Wasser auf den Felsen
- 6. Brand und Erdbeben, das Schloss hat einiges überstanden
- 7. Das Wappen lebt in vier Gemeinden weiter
- 8. Der Eichfelsen liefert DEN Blick
- 9. Gegenüber wartet Burg Wildenstein, dahinter das ganze Donautal
- 10. Die beste Annäherung ist zu Fuß
- Beste Reisezeit und was du sonst noch wissen solltest
- Häufige Fragen zu Schloss Werenwag
- Kann man Schloss Werenwag besichtigen?
- Wie kommt man zu Schloss Werenwag auf der Schwäbischen Alb?
- Was kostet der Eintritt für Schloss Werenwag?
- Wo hat man den besten Blick auf Schloss Werenwag?
- Wie alt ist Schloss Werenwag?
- Ist Schloss Werenwag für Kinder und einen Familienausflug geeignet?
- Wem gehört Schloss Werenwag heute?
- Fakten und Besuchertipps zu Schloss Werenwag
1. Du kannst das Schloss nicht besichtigen, und das ist okay
Fangen wir mit der wichtigsten Info an, bevor du umsonst hinfährst: Schloss Werenwag ist Privatbesitz und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Punkt. Es gehört dem Haus Fürstenberg, wird bis heute bewohnt, und im Inneren sitzt sogar die Forstverwaltung des Prinzen zu Fürstenberg, die den ausgedehnten Waldbesitz der Familie verwaltet. Keine Führungen, keine offenen Tore, kein Schlosscafé.
Klingt erstmal enttäuschend. Ist es aber nicht. Denn das Spannende an Werenwag ist sowieso der Blick von außen. Das Schloss steht auf einem fast senkrecht abfallenden Kalkfelsen, einem Sporn, der sich wie ein steinerner Schiffsbug ins Tal schiebt. Von Nahem siehst du ehrlich gesagt nur Mauern und Wirtschaftsgebäude. Von gegenüber, vom Tal aus oder von den Aussichtsfelsen, entfaltet sich erst die volle Wucht dieser Lage. Ein Freund von mir hat es mal treffend formuliert: Das Schloss sieht von unten um ein Vielfaches interessanter aus als die Teile, die man von oben erkennt.

Frag dich beim Anblick ruhig, was die Erbauer da geritten hat: Das ganze Gebäude klebt auf einem schmalen Felsen, der seit fast einem Jahrtausend hält.
2. Die Burg ist fast 1000 Jahre alt
Werenwag geht auf eine Burg aus dem Hochmittelalter zurück. Sie entstand um 1100 und gehörte den Edelfreien von First, einem alten Adelsgeschlecht der Gegend. Der wuchtige Bergfried, den du heute noch siehst, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Alles andere drumherum, die Wohnbauten, die Zehntscheuer, der Wirtschaftshof, ist deutlich jünger und über die Jahrhunderte vom 16. bis ins 19. Jahrhundert immer wieder umgebaut worden.
Man fragt sich beim Hinschauen unwillkürlich: Wie hat das die ganze Zeit gehalten? Der Felsen ist tatsächlich extrem stabil. Er trotzt der Erosion seit fast tausend Jahren. Selbst ein heftiges Rütteln hat ihn nicht in die Knie gezwungen, aber dazu später mehr.
3. Ein Minnesänger machte den Namen unsterblich
Jetzt wird es literarisch. Die Herren von Werenwag waren im Spätmittelalter Dienstmannen, erst der Hohenberger, ab 1381 der Habsburger. Sie spielten eine ziemlich bedeutende Rolle in der Region. Berühmt geworden ist aber vor allem einer: Hugo von Werenwag, ein Minnesänger des 13. Jahrhunderts.
Und hier kommt der Codex Manesse ins Spiel, die berühmteste Liederhandschrift des deutschen Mittelalters. Um 1304 in Zürich entstanden, versammelt sie auf 426 Pergamentblättern die Lieder von rund 140 Minnesängern, prächtig illustriert mit 137 ganzseitigen Miniaturen. Dass ein Spross dieser kleinen Donautal-Herrschaft es in diese Sammlung geschafft hat, sagt einiges über das Renommee der Familie aus. Wer durch das stille Tal fährt und auf den Felsen schaut, denkt selten an Liebeslyrik. Tat man hier aber. Vor 800 Jahren.
4. Unter den Fürstenbergern wurde nach Hexen gesucht
1629 fiel die Anlage an die Grafen von Fürstenberg, die vom nahen Städtchen Meßkirch aus große Besitzungen im Donautal verwalteten. Und jetzt die im Volksmund überlieferte, etwas unbequeme Seite der Geschichte, die in den Hochglanz-Broschüren gern unter den Tisch fällt: Man sagt, dass unter ihrer Herrschaft in der Gegend nach Hexen gesucht worden ist. Angeblich endeten mindestens zwei Frauen aus der Umgebung auf dem Scheiterhaufen.
So idyllisch das Schloss heute über dem Tal thront, so düster waren manche Kapitel seiner Geschichte. Ich finde, das gehört dazu. Eine Burg ist eben kein Märchen, sondern ein Ort, an dem echte Menschen gelebt, gerichtet und gelitten haben.

Diese Infotafel im Tal fasst die wichtigsten Daten zusammen. Mein Tipp: kurz stehenbleiben und lesen, hier steckt die ganze Chronik auf einem Brett.
5. Schon 1631 pumpte ein Stampfwerk Wasser auf den Felsen
Das ist die Info, die mich am meisten beeindruckt hat. Stell dir die Lage vor: ein Schloss oben auf einem steilen Felsen, das Wasser unten im Tal. Jeden Tropfen mühsam hochzuschleppen, das wäre auf Dauer unmöglich gewesen. Die Lösung? Bereits 1631, also nur zwei Jahre nach der Übernahme durch die Fürstenberger, pumpte ein sogenanntes Stampfpumpwerk das Wasser nach oben.
Eine wasserbetriebene Pumpanlage im frühen 17. Jahrhundert, mitten im Dreißigjährigen Krieg. Das war für die damalige Zeit echte Ingenieurskunst. Wer hier oben wohnen wollte, musste sich was einfallen lassen. Und das taten die Leute.
6. Brand und Erdbeben, das Schloss hat einiges überstanden
Die Besitzer wechselten danach noch ein paarmal. 1721 kam Werenwag an die Freiherren von Ulm zu Erbach. 1830 erwarben es die Fürsten von Fürstenberg zurück, und in deren Familienbesitz ist es bis heute. Konkret diente es dem Familienzweig um Maximilian Egon zu Fürstenberg als Wohnsitz.
Zwei Katastrophen hätten das Schloss fast erwischt. 1891 brach ein Brand aus. Und am 16. November 1911 erschütterte ein Erdbeben in der Albstadt-Scherzone die Burg. Turm und das angebaute Treppenhaus bekamen große Risse, herabstürzende Steinplatten der Turmzinnen beschädigten das Dach. Beides wurde behoben. Anders als viele Burgen der Alb wurde Werenwag in keinem Krieg zerstört. Es steht heute noch fast so da wie vor Jahrhunderten. Erdbebensicher, wie das böse Rütteln von 1911 letztlich bewiesen hat.
Expertentipp: Wo du den besten Blick bekommst
Vom Tal aus, etwa von der Straße bei Hausen im Tal, wirkt das Schloss am wuchtigsten, weil du den ganzen Felsen mit siehst. Für das klassische Postkartenmotiv mit Tiefenblick ins Tal musst du aber hoch zum Eichfelsen. Beide Perspektiven solltest du mitnehmen, sie zeigen ein komplett anderes Werenwag.
7. Das Wappen lebt in vier Gemeinden weiter
Im Wappen der Herren von Werenwag prangte ein markanter schwarzer Zickzackbalken auf goldenem Grund, dazu ein Brackenrumpf als Helmzier, ebenfalls mit dem Zickzack. Was viele nicht wissen: Dieses mittelalterliche Symbol ist nie ganz verschwunden. Die Gemeinden Schwenningen und Kolbingen sowie die Ortschaften Hartheim und Unterdigisheim führen den Zickzackbalken bis heute in ihren Wappen. Ein kleines, zähes Stück Mittelalter, das den Untergang seiner Herren überlebt hat. Achte beim nächsten Ortsschild mal drauf.
8. Der Eichfelsen liefert DEN Blick
Wenn du nur einen Aussichtspunkt ansteuerst, dann diesen. Der Eichfelsen ist der bekannteste und wohl meistfotografierte Aussichtsfels im ganzen Oberen Donautal. Von hier siehst du das Durchbruchstal der Donau, talabwärts Schloss Werenwag auf seinem Sporn und gegenüber die Burg Wildenstein. Drei Wahrzeichen in einem Blick. Nicht ohne Grund hat der gesamte Premiumweg ringsum seinen Namen vom Eichfelsen.
Mein persönlicher Geheimtipp am Rande: die versteckte Bank am Aussichtspunkt Vögelesruh. Lauschig, ruhig, und meistens hast du sie für dich allein. Hier oben kannst du gut eine Pause einlegen, bevor es weitergeht.

Dieser Blick ins Donautal mit dem Schloss auf dem rechten Felssporn ist der Lohn für den Aufstieg. Im Spätsommer leuchten die Wiesen unten besonders satt.
Wer den Fels-Faktor noch steigern will: Auch der Korbfelsen und der Echofels liegen ganz in der Nähe und bieten weitere Perspektiven. Und falls du an dem Tag schon früher unterwegs warst, kennst du den Vergleich vielleicht vom Knopfmacherfelsen weiter talaufwärts, dem anderen großen Aussichtsklassiker über der jungen Donau.
Ausflugsziele & Ausflüge auf der Schwäbischen Alb
Hier findest Du die meiner Meinung nach schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. An allen Orten bin ich selber mehrfach gewesen. Die Schwäbische Alb bietet einige Sehenswürdigkeiten, die Du unbedingt entdecken solltest. Wir sehen uns, auf der wunderschönen Schwäbischen Alb.
9. Gegenüber wartet Burg Wildenstein, dahinter das ganze Donautal
Werenwag steht nicht allein. Das Obere Donautal ist die wildeste Ecke der Alb, ein enges Durchbruchstal mit steilen Felswänden, Höhlen und einer regelrechten Burgendichte. Direkt gegenüber vom Eichfelsen thront die gut erhaltene Burg Wildenstein, in der heute eine Jugendherberge untergebracht ist. Unten im Tal liegt die Ruine von Schloss Hausen im Tal mit ihren Buckelquadern.
Und das Zentrum von allem: das Kloster Beuron, die Benediktiner-Erzabtei, die sich in einer Talschleife in die Landschaft schmiegt. Wer einen ganzen Tag hat, kombiniert Werenwag-Blick, Eichfelsen und Klosterbesuch zu einer runden Sache. Weiter flussabwärts lohnt sich außerdem ein Abstecher zum Schloss Sigmaringen, dem mächtigen Hohenzollernschloss, oder zur kleinen, kaum bekannten Burg Rechtenstein, einem echten Geheimtipp für alle, die den rauen Charme des Tals mögen.
10. Die beste Annäherung ist zu Fuß
Mit dem Auto kommst du nur bis zu einem gewissen Punkt, danach ist Schluss. Der gängige Startpunkt liegt an der Werenwager Straße: Am Ortsausgang von Schwenningen Richtung Irndorf biegst du links auf den ersten Parkplatz ein, folgst dem Sträßchen rund 900 Meter und parkst auf dem zweiten Parkplatz. Weiter darf nicht gefahren werden. Von hier läufst du durch eine schöne Allee am Zufahrtsweg entlang in Richtung Schloss.
Kurz vor dem Schloss biegt der Rundweg nach links ab. Mein dringender Rat: Mach unbedingt den kurzen Abstecher zur Donautal-Kante und besuch den ersten Aussichtspunkt links beziehungsweise östlich des Schlosses. Dieser Blick wird gern übersehen, ist aber großartig.

So sieht der Anmarsch im Tal aus: Der Weg zieht sich gemütlich dahin, und oben links klebt das Schloss am Fels. Festes Schuhwerk schadet nicht.
Zu Fuß oder mit dem Rad ist sowieso die schönste Art, das Tal zu erleben. Der Donauradweg führt direkt durch, und wer mehr Strecke will, findet hier ein ganzes Netz markierter Wege. Vom Schloss Werenwag aus erschließt sich das Tal ganz anders als vom Auto aus, langsamer, näher dran, mit dem Rauschen der Donau im Ohr.
Wanderungen auf der Schwäbischen Alb
Hier findest Du meine Wanderungen auf der Schwäbischen Alb mit genauer Streckenbeschreibung, Fotos und teilweise auch Videos. Natürlich auch eine Karte der Anfahrt.

Vom Aussichtsfelsen mit dem alten Steinkreuz hast du das Schloss in der Ferne im Blick. Solche stillen Plätze findest du im Tal an vielen Ecken.
Beste Reisezeit und was du sonst noch wissen solltest
Wann lohnt sich der Besuch am meisten? Ehrlich gesagt zu jeder Jahreszeit, aber aus unterschiedlichen Gründen. Im Herbst, wenn sich das Laub der Hangwälder färbt, schimmert das ganze Tal in Rot- und Gelbtönen, und das weiße Schloss hebt sich umso schöner ab. Im Frühling ist alles frisch und grün, die Felsenvegetation am Irndorfer Felsengarten beginnt zu blühen. Der Winter zeigt eine ganz andere Stimmung: kahle Bäume, klare Luft, der Fels nackt und wuchtig.
Für Familien ist die Kombination aus leichter Wanderung, Aussichtspunkten und der nahen Burg Wildenstein mit Jugendherberge ideal. Paare kommen wegen der Romantik des Tals und der Sonnenuntergänge an den Felsen. Und Solo-Wanderer finden hier eine der ruhigsten und wildesten Landschaften der Alb. Bei Regen würde ich die langen Felstouren lieber lassen, der Blick aus dem Tal aufs Schloss funktioniert aber auch dann.
Mein Restaurant-Tipp im Tal
Nach der Tour kehre ich gern unten im Tal ein, und da führt für mich kaum ein Weg am Donautal Touristik Restaurant (donautal-touristik.de) in Hausen im Tal (88631 Beuron, im Donautal unweit des Schlosses) vorbei. Hier gibt es ehrliche schwäbische Küche: hausgemachte Maultaschen, die längst zum Klassiker geworden sind, einen butterzarten Braten aus der Rinderschulter, Linsen mit Spätzle und Saiten, dazu vegane Falafel aus echten Alblinsen. Das Fleisch kommt aus Gammertingen, die Linsen werden auf der Alb angebaut. Viele Plätze draußen, eine gemütliche Kaminstube für kühle Tage. Eine schöne Alternative ist der Gasthof Steinhaus (gasthof-steinhaus.de) ein Stück weiter, mit kleinem Biergarten direkt am Donauradweg.
Mehr Burgen, Schlösser und Geheimtipps
Schloss Werenwag ist nur eines von vielen Wahrzeichen. Die ganze Vielfalt der Region, von berühmten Schlössern bis zu versteckten Aussichtsfelsen, findest Du in meinem großen Reiseführer für die Schwäbische Alb. Schau rein und entdecke deine nächste Tour.

Ein seltener Blick auf den Hof mit dem alten Brunnen, im Hintergrund der wuchtige Bergfried aus dem 12. Jahrhundert. Im Winter wirkt die Anlage besonders archaisch.
Häufige Fragen zu Schloss Werenwag
Kann man Schloss Werenwag besichtigen?
Nein. Schloss Werenwag ist Privatbesitz des Hauses Fürstenberg, bewohnt und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Du kannst es aber wunderbar von außen anschauen und fotografieren, am besten vom Eichfelsen oder aus dem Tal bei Hausen im Tal.
Wie kommt man zu Schloss Werenwag auf der Schwäbischen Alb?
Mit dem Auto fährst du über die L196 zwischen Schwenningen und Hausen im Tal. An der Werenwager Straße gibt es einen Wanderparkplatz, von dort geht es zu Fuß weiter. Mit der Bahn nimmst du die Donautalbahn bis Hausen im Tal und läufst von dort hinauf.
Was kostet der Eintritt für Schloss Werenwag?
Es gibt keinen Eintritt, weil das Schloss nicht öffentlich zugänglich ist. Der Blick von außen und die Aussichtspunkte ringsum sind kostenlos.
Wo hat man den besten Blick auf Schloss Werenwag?
Der beste Blick ist der Eichfelsen oberhalb von Beuron. Von dort siehst du in einem Panorama das Donautal, das Schloss Werenwag und gegenüber die Burg Wildenstein. Auch der Korbfelsen und die Donautal-Kante östlich des Schlosses lohnen sich.
Wie alt ist Schloss Werenwag?
Die ursprüngliche Burg entstand um 1100, der Bergfried stammt aus dem 12. Jahrhundert. Damit ist Werenwag fast 1000 Jahre alt. Die übrigen Gebäude wurden vom 16. bis ins 19. Jahrhundert errichtet und umgebaut.
Ist Schloss Werenwag für Kinder und einen Familienausflug geeignet?
Ja, als Wanderziel. Das Schloss selbst kann man nicht betreten, aber die Wege zu den Aussichtsfelsen sind gut machbar, und die nahe Burg Wildenstein mit Jugendherberge sowie das Donautal bieten viel für Familien. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.
Wem gehört Schloss Werenwag heute?
Es gehört seit 1830 wieder dem Haus Fürstenberg und wird bis heute von der Familie bewohnt. Im Schloss ist außerdem die fürstliche Forstverwaltung untergebracht.
Fakten und Besuchertipps zu Schloss Werenwag
Adresse: Schloss Werenwag, Gemarkung Langenbrunn, 88631 Beuron, Landkreis Sigmaringen (Privatbesitz, kein öffentlicher Zugang)
Anfahrt & Parken: Über die L196 zwischen Schwenningen und Hausen im Tal. Wanderparkplatz an der Werenwager Straße, von dort zu Fuß. Mit ÖPNV: Donautalbahn bis Hausen im Tal, dann Aufstieg zu Fuß.
Öffnungszeiten: Nicht öffentlich zugänglich (bewohnter Privatbesitz). Aussichtspunkte ringsum ganzjährig frei.
Eintritt: Entfällt, Blick von außen kostenlos.
Beste Besuchszeit: Herbst für die Laubfärbung, Frühling für die Felsenflora, klare Wintertage für den wuchtigen Felsblick.
Dauer: Kurzer Foto-Stopp ab 30 Minuten, mit Eichfelsen-Runde ein halber Tag, mit Premiumweg ein ganzer Tag.
Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel, je nach Tour. Etwas Trittsicherheit auf den Felswegen empfehlenswert.
Barrierefrei: Nein, die Wege zu den Aussichtsfelsen sind nicht barrierefrei.
Hunde erlaubt: Ja, auf den Wanderwegen an der Leine.
Parkgebühren: Am Wanderparkplatz an der Werenwager Straße in der Regel keine.
Gastronomie vor Ort: Ja, im Tal bei Hausen im Tal (Donautal Touristik Restaurant, Gasthof Steinhaus).
Insider-Tipp: Den kurzen Abstecher zur Donautal-Kante östlich des Schlosses machen, dieser Blick wird oft übersehen.
Website: www.donaubergland.de
Google Maps: zur Map
Unterkünfte auf der Schwäbischen Alb
Hier findest Du die besten Hotels und Ferienwohnungen auf der Schwäbischen Alb. Ob du zum Shoppen nach Metzingen kommst, oder die schönsten Wanderungen und Ausflugsziele hier erleben willst. Hier findest du die optimale Unterkunft.
Schloss Werenwag bleibt eines dieser Ziele, die man nicht abhaken, sondern erleben muss. Kein Eintritt, keine Führung, kein Souvenirshop. Dafür ein Felsen, ein Schloss und ein Blick, der seit fast tausend Jahren steht. Pack die Kamera ein, zieh feste Schuhe an und geh raus ins Tal. Wir sehen uns auf der Schwäbischen Alb.




